Wohnungsbau in Thüringen bricht um fast 30 Prozent ein

11. Mai 2026
1 min Lesezeit

Wohnungsbau in Thüringen bricht um fast 30 Prozent ein

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Rückgang der Baugenehmigungen in Thüringen

() – Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in ist im ersten Quartal 2026 drastisch gesunken. Wie das Landesamt für Statistik am Montag mitteilte, wurden von Januar bis März landesweit nur 400 Neubauwohnungen sowie 91 Wohnungen durch bauliche Veränderungen genehmigt.

Das entspricht einem Rückgang von 29,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Besonders stark fiel der Einbruch im Geschosswohnungsbau aus. Hier wurden Genehmigungen für 211 Wohnungen erteilt, ein Minus von 43,7 Prozent oder 164 Wohnungen gegenüber dem ersten Quartal 2025. Die Zahl der genehmigten Einfamilienhäuser sank um 4,6 Prozent auf 165. Einzig bei den Zweifamilienhäusern gab es einen Zuwachs: Mit 24 Genehmigungen wurde ein Plus von 50 Prozent verzeichnet, was jedoch absolut nur acht zusätzlichen Anträgen entspricht.

Die Baukosten stiegen weiter an.

Die rein rechnerischen Kosten pro Quadratmeter Wohnfläche lagen bei neuen Einfamilienhäusern bei 2.415 Euro (plus 6,0 Prozent), bei Zweifamilienhäusern bei 2.753 Euro (plus 47,8 Prozent) und bei Mehrfamilienhäusern bei 2.070 Euro (plus 8,5 Prozent). Regional wurden die meisten Neubauvorhaben im Landkreis Eichsfeld (104) sowie in den Städten Erfurt (63) und (48) genehmigt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bagger auf Baustelle (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Thüringen im ersten Quartal 2026 gesunken.
  • Rückgang um 29,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Einbruch im Geschosswohnungsbau mit einem Minus von 43,7 Prozent.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Baugenehmigungen gefährdet Wohnungsversorgung in Thüringen
  • Hohe Baukosten erschweren Neubauprojekte und könnten die Immobilienpreise steigern
  • Einbruch im Geschosswohnungsbau könnte langfristig zu Wohnungsmangel führen

Wer ist betroffen?

  • Bauunternehmen
  • zukünftige Wohnungssuchende
  • Gemeinden in Thüringen

Zahlen/Fakten?

  • 400 Neubauwohnungen genehmigt im ersten Quartal 2026
  • Rückgang von 29,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
  • Genehmigungen für Geschosswohnungsbau: 211 Wohnungen, Minus 43,7 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Entwicklungen im Baugenehmigungssektor abwarten
  • Marktbeobachtung für Baukostenveränderungen
  • Mögliche politische Maßnahmen zur Ankurbelung des Wohnungsbaus prüfen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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