Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Migration in Thüringen: Anstieg freiwilliger Rückreisen
Erfurt () – Die Zahl der freiwilligen Ausreisen aus Thüringen ist deutlich gestiegen. Das teilte das Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz am Freitag mit.
Bis November 2025 reisten 503 Personen mit Unterstützung des REAG/GARP-Programms aus, im gesamten Vorjahr 2024 waren es 326.
Die Hauptherkunftsländer der freiwillig Ausgereisten waren in diesem Jahr Syrien mit 97 Personen, die Türkei mit 90 und Georgien mit 86. Besonders deutlich ist der Anstieg bei Rückreisen nach Syrien, von null im Vorjahr auf 97 Personen. Auch in die Russische Föderation (von 13 auf 57) und in den Irak (von 13 auf 30) kehrten deutlich mehr Menschen zurück.
Migrationsministerin Beate Meißner (CDU) führte den Anstieg auf klare politische Entscheidungen zurück.
„Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis klarer politischer Entscheidungen. Unsere Maßnahmen greifen“, sagte sie.
Die Zahl der Abschiebungen bleibe mit 450 im Jahr 2025 weiter auf hohem Niveau. Das Programm unterstützt unter anderem abgelehnte Asylbewerber oder Geduldete mit Reisekosten und Starthilfen.
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