Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Arbeitsmarktentwicklung in Erfurt nach Zalando-Schließung
Erfurt () – Die Thüringer Landesregierung hat nach der angekündigten Schließung des Zalando-Logistikzentrums in Erfurt mit rund 2.700 Beschäftigten eine Task Force eingerichtet. Das teilten Arbeitsministerin Katharina Schenk (SPD) und Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) nach einem Gespräch mit dem Betriebsrat des Unternehmens mit.
Ziel der Task Force ist es, alle Aktivitäten zur Arbeitsplatzvermittlung, Standortentwicklung und Investorensuche zu bündeln.
Die Ministerinnen kritisierten die überraschende Entscheidung des Unternehmens und sicherten den Beschäftigten die volle politische Unterstützung zu. Arbeitsministerin Schenk sagte, das Unternehmen müsse nun seinen Mitbestimmungs- und Mitteilungspflichten nachkommen und Zahlen, Daten und Fakten liefern.
Sie zeigte sich optimistisch, dass die Weitervermittlung der Beschäftigten gelingen könne, wobei besonders ältere Arbeitnehmer und Beschäftigte mit Migrationshintergrund im Blick stünden.
Wirtschaftsministerin Boos-John sagte, man suche den engen Schulterschluss mit den Beschäftigten, um bestmögliche Perspektiven zu schaffen. Sie bedauerte, dass Zalando eine frühzeitige Einbeziehung der Landesregierung und Investitionen in die Modernisierung des Standorts von vornherein ausgeschlossen habe.
Die Task Force soll nun neue Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region sowie Folgelösungen für den Standort im Erfurter Güterverkehrszentrum erarbeiten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zalando (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Thüringer Landesregierung hat eine Task Force nach der Schließung des Zalando-Logistikzentrums in Erfurt eingerichtet.
- Ziel ist die Bündelung von Aktivitäten zur Arbeitsplatzvermittlung und Investorensuche.
- Ministerinnen kritisieren die überraschende Entscheidung und betonen politische Unterstützung für die Beschäftigten.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung der betroffenen Beschäftigten bei der Arbeitsplatzvermittlung
- Bündelung von Maßnahmen zur Standortentwicklung und Investorensuche
- Schaffung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region
Wer ist betroffen?
- rund 2.700 Beschäftigte von Zalando
- ältere Arbeitnehmer
- Beschäftigte mit Migrationshintergrund
Zahlen/Fakten?
- 2.700 Beschäftigte im Zalando-Logistikzentrum Erfurt
- Gründung einer Task Force durch die Thüringer Landesregierung
- Fokus auf Arbeitsplatzvermittlung und Standortentwicklung
Wie geht’s weiter?
- Task Force zur Arbeitsplatzvermittlung und Investorensuche aktivieren
- engere Zusammenarbeit mit Beschäftigten suchen
- Folgelösungen für den Standort im Erfurter Güterverkehrszentrum entwickeln
