Thüringen begrüßt Einigung bei Krankenhausreform

27. Februar 2026
1 min Lesezeit

Thüringen begrüßt Einigung bei Krankenhausreform

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Thüringen: Krankenhausreform diskutiert

() – Die Thüringer Landesregierung hat die Einigung zum Krankenhausanpassungsgesetz des Bundes begrüßt. Das teilten Ministerpräsident Mario Voigt und Gesundheitsministerin Katharina Schenk am Freitag in Erfurt mit.

Voigt betonte, dass die Bundesländer nun selbst entscheiden könnten, wie sie ihre Krankenhäuster zukunftsfest aufstellen. Wichtig sei für eine gute Behandlung, wirtschaftlich arbeitende Häuser und die wohnortnahe Versorgung der Menschen.

Besonders wichtig aus Thüringer Sicht sind Anpassungen beim sogenannten Transformationsfonds.

Dieser soll künftig nicht nur für die Zusammenlegung von Standorten, sondern auch für die Erhaltung und Modernisierung bestehender Krankenhausstandorte genutzt werden können. ‚Für Thüringen war das unser zentraler Punkt, denn er berücksichtigt die spezielle Situation der Krankenhauslandschaft in den ostdeutschen Bundesländern‘, sagte Gesundheitsministerin Schenk. In Ostdeutschland habe es bereits in den 1990er Jahren umfangreiche Strukturbereinigungen gegeben.

Bis Ende März sollen die Gesetzesbeschlüsse in Bundestag und Bundesrat gefasst werden.

In Thüringen liegen bereits 887 Anträge von Krankenhäusern für verschiedene Leistungsgruppen vor. Besonders häufig wurden die allgemeinen Leistungsgruppen Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie und Intensivmedizin beantragt.

Das Gesundheitsministerium plant für April und Mai Regionalkonferenzen mit den Kliniken, um über erste Auswertungen zu sprechen. Ziel sei es, den Krankenhäusern möglichst früh Klarheit über ihre zugewiesenen Leistungsgruppen zu geben, so Schenk.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhausbett (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Thüringer Landesregierung begrüßt Einigung zum Krankenhausanpassungsgesetz des Bundes.
  • Transformationsfonds soll für Erhaltung und Modernisierung von Krankenhausstandorten genutzt werden.
  • 887 Anträge von Krankenhäusern in Thüringen liegen vor, Schwerpunkt auf Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie und Intensivmedizin.

Warum ist das wichtig?

  • Entscheidungsspielraum für Bundesländer zur Krankenhausgestaltung
  • Anpassungen des Transformationsfonds für Erhaltung und Modernisierung
  • Berücksichtigung der spezifischen Krankenhauslandschaft in Ostdeutschland

Wer ist betroffen?

  • Thüringer Landesregierung
  • Ministerpräsident Mario Voigt
  • Gesundheitsministerin Katharina Schenk

Zahlen/Fakten?

  • 887 Anträge von Krankenhäusern in Thüringen
  • Häufigste beantragte Leistungsgruppen: Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie, Intensivmedizin
  • Gesetzesbeschlüsse bis Ende März im Bundestag und Bundesrat

Wie geht’s weiter?

  • Gesetzesbeschlüsse bis Ende März im Bundestag und Bundesrat fassen
  • Regionalkonferenzen im April und Mai mit Kliniken planen
  • Krankenhäusern frühzeitig Klarheit über Leistungsgruppen geben
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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