SPD-Fraktion will 20-Kilo-Grenze für Pakete im Bundesrat durchsetzen

22. Juni 2026
1 min Lesezeit

SPD-Fraktion will 20-Kilo-Grenze für Pakete im Bundesrat durchsetzen

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik Thüringen: Paketgewicht und Arbeitsschutz

() – Die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag hat eine Bundesratsinitiative angekündigt, um eine verbindliche Gewichtsgrenze von 20 Kilogramm pro Paket gesetzlich festzuschreiben. Das teilte die Fraktion am Montag mit.

Ausnahmen über sogenannte technische Hilfsmittel wie Sackkarren sollen damit ausgeschlossen werden.

Zur Vorbereitung der Initiative hatte die Fraktion zu einer Fachveranstaltung mit dem Titel „Unser Paket für gute Arbeit“ in den Landtag geladen. Daran nahmen nach Angaben der SPD Beschäftigte, Betriebsräte, Gewerkschaften, Arbeitsmediziner und Unternehmen teil.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Moritz Kalthoff, der selbst früher Pakete zugestellt hat, sagte: „Eine klare 20-Kilo-Grenze ist kein bürokratisches Detail, sondern handfester Gesundheitsschutz.“

Die Fraktion fordert zudem verpflichtende Gefährdungsbeurteilungen, mehr Kontrollen durch die Arbeitsschutzbehörden und eine stärkere Verantwortung der großen Versandkonzerne entlang der gesamten Lieferkette. Hintergrund ist das neue Postgesetz, das die 20-Kilo-Schwelle zwar vorsieht, aber durch den Verweis auf technische Hilfsmittel nach Ansicht der SPD in der Praxis ausgehebelt wird.

Allein 2024 wurden in mehrere Milliarden Pakete transportiert.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: DHL-Paketfahrer (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • SPD-Fraktion im Thüringer Landtag plant Bundesratsinitiative für 20-Kilo-Gewichtsgrenze pro Paket.
  • Ausnahmen durch technische Hilfsmittel sollen ausgeschlossen werden.
  • Initiative soll Gesundheitsschutz und Verantwortung der Versandkonzerne stärken.

Warum ist das wichtig?

  • Verbesserung des Gesundheitsschutzes für Paketfahrer
  • Verstärkung der Verantwortung großer Versandkonzerne
  • Erhöhung der Sicherheitsstandards durch verbindliche Regelungen

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte im Paketdienst
  • Betriebsräte
  • Gewerkschaften

Zahlen/Fakten?

  • 20 Kilogramm pro Paket als verbindliche Gewichtsgrenze angestrebt
  • Mehrere Milliarden Pakete 2024 in Deutschland transportiert
  • Verpflichtende Gefährdungsbeurteilungen und mehr Kontrollen gefordert

Wie geht’s weiter?

  • Einführung einer verbindlichen Gewichtsgrenze von 20 Kilogramm pro Paket
  • Durchführung von verpflichtenden Gefährdungsbeurteilungen und mehr Kontrollen
  • Stärkere Verantwortung der großen Versandkonzerne entlang der Lieferkette
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