Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik Thüringen: Paketgewicht und Arbeitsschutz
Erfurt () – Die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag hat eine Bundesratsinitiative angekündigt, um eine verbindliche Gewichtsgrenze von 20 Kilogramm pro Paket gesetzlich festzuschreiben. Das teilte die Fraktion am Montag mit.
Ausnahmen über sogenannte technische Hilfsmittel wie Sackkarren sollen damit ausgeschlossen werden.
Zur Vorbereitung der Initiative hatte die Fraktion zu einer Fachveranstaltung mit dem Titel „Unser Paket für gute Arbeit“ in den Landtag geladen. Daran nahmen nach Angaben der SPD Beschäftigte, Betriebsräte, Gewerkschaften, Arbeitsmediziner und Unternehmen teil.
Der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Moritz Kalthoff, der selbst früher Pakete zugestellt hat, sagte: „Eine klare 20-Kilo-Grenze ist kein bürokratisches Detail, sondern handfester Gesundheitsschutz.“
Die Fraktion fordert zudem verpflichtende Gefährdungsbeurteilungen, mehr Kontrollen durch die Arbeitsschutzbehörden und eine stärkere Verantwortung der großen Versandkonzerne entlang der gesamten Lieferkette. Hintergrund ist das neue Postgesetz, das die 20-Kilo-Schwelle zwar vorsieht, aber durch den Verweis auf technische Hilfsmittel nach Ansicht der SPD in der Praxis ausgehebelt wird.
Allein 2024 wurden in Deutschland mehrere Milliarden Pakete transportiert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | DHL-Paketfahrer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Fraktion im Thüringer Landtag plant Bundesratsinitiative für 20-Kilo-Gewichtsgrenze pro Paket.
- Ausnahmen durch technische Hilfsmittel sollen ausgeschlossen werden.
- Initiative soll Gesundheitsschutz und Verantwortung der Versandkonzerne stärken.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung des Gesundheitsschutzes für Paketfahrer
- Verstärkung der Verantwortung großer Versandkonzerne
- Erhöhung der Sicherheitsstandards durch verbindliche Regelungen
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte im Paketdienst
- Betriebsräte
- Gewerkschaften
Zahlen/Fakten?
- 20 Kilogramm pro Paket als verbindliche Gewichtsgrenze angestrebt
- Mehrere Milliarden Pakete 2024 in Deutschland transportiert
- Verpflichtende Gefährdungsbeurteilungen und mehr Kontrollen gefordert
Wie geht’s weiter?
- Einführung einer verbindlichen Gewichtsgrenze von 20 Kilogramm pro Paket
- Durchführung von verpflichtenden Gefährdungsbeurteilungen und mehr Kontrollen
- Stärkere Verantwortung der großen Versandkonzerne entlang der Lieferkette
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