Linken-Fraktionschef Schaft kritisiert Ablehnung von Wirtschaftsantrag

2. März 2026
1 min Lesezeit

Linken-Fraktionschef Schaft kritisiert Ablehnung von Wirtschaftsantrag

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftspolitik in Thüringen unter Kritik

() – Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat der Landesregierung und den Koalitionsfraktionen vorgeworfen, die Beschäftigten im Stich zu lassen. Das sagte Fraktionschef Christian Schaft nach einem Sonderplenum und einem Gespräch mit Beschäftigten aus Thüringer Betrieben.

Die Koalition aus CDU, BSW und SPD habe einen Antrag der Linken für eine Wirtschaftspolitik zugunsten der Beschäftigten direkt abgelehnt und nicht einmal einer Ausschussüberweisung zugestimmt.

Schaft kritisierte, dass damit die Chance vertan worden sei, gemeinsam mit Beschäftigten, Gewerkschaften und Unternehmen notwendige Maßnahmen für eine soziale und nachhaltige Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik zu entwickeln. Er forderte ein Umdenken bei den Förderkriterien für Ansiedlungen und Investitionen.

Wirtschaftsförderung müsse gute Arbeit fördern, so Schaft.

Auf die Pläne der Landesregierung, eine erneute Sonderwirtschaftszone Ost als Erprobungsraum einzuführen, reagierte der Linken-Politiker mit scharfer Kritik. Eine solche rückwärtsgewandte Wirtschaftspolitik, die die Zeit zurückdrehen wolle, sei nicht die Lösung, sondern die Ursache für heutige Probleme. Über 35 Jahre nach der deutschen Einheit würden solche Pläne die Ungleichheit zwischen Ost und West nur vergrößern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Christian Schaft (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die Linke im Thüringer Landtag wirft der Landesregierung vor, Beschäftigte im Stich zu lassen.
  • Ein Antrag der Linken für eine wirtschaftliche Förderung der Beschäftigten wurde von der Koalition abgelehnt.
  • Christian Schaft kritisiert die Pläne für eine erneute Sonderwirtschaftszone Ost als rückwärtsgewandt.

Warum ist das wichtig?

  • Unterstützung der Beschäftigten fördern wichtig für soziale Gerechtigkeit
  • Notwendige Maßnahmen für nachhaltige Wirtschaftspolitik müssen entwickelt werden
  • Ungleichheit zwischen Ost und West darf nicht durch rückwärtsgewandte Politik verschärft werden

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte in Thüringer Betrieben
  • Gewerkschaften
  • Unternehmen

Zahlen/Fakten?

  • Beigelegte Anträge für Wirtschaftspolitik wurden abgelehnt.
  • Über 35 Jahre nach der deutschen Einheit wird eine Ungleichheit zwischen Ost und West verstärkt.

Wie geht’s weiter?

  • Forderung nach Umdenken bei Förderkriterien für Ansiedlungen und Investitionen
  • Kritik an der Einführung einer erneuten Sonderwirtschaftszone Ost
  • Notwendigkeit von Maßnahmen für eine soziale und nachhaltige Arbeitsmarktpolitik
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