Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Herausforderungen in Thüringen
Erfurt () – Der wirtschaftspolitische Sprecher der Linken-Fraktion im Thüringer Landtag, Andreas Schubert, hat die Erwartung zurückgewiesen, die Rüstungsindustrie könne die wirtschaftlichen Probleme des Freistaats lösen. Schubert teilte mit, die Hoffnung, die Deindustrialisierung in Thüringen durch Rüstungsaufträge aufhalten zu können, sei unseriös.
Selbst der Branchenverband glaube nicht daran, wie in einer Anhörung des Wirtschaftsausschusses deutlich geworden sei.
Schubert berief sich auf eine Studie der Universität Mannheim, die den volkswirtschaftlichen Effekt eines Rüstungsbooms für sehr überschaubar halte. Stattdessen müsse der Fokus auf andere Branchen gelegt werden.
Die kleinteilige und spezialisierte Thüringer Automobilzulieferindustrie biete gute Voraussetzungen für einen Einstieg in die Sondernutzfahrzeugsparte, etwa für Landwirtschaft oder öffentlichen Nahverkehr, nicht nur für Rüstungsgüter.
Der Abgeordnete verwies zudem auf den im Haushalt beschlossenen Transformationsfonds in Höhe von 70 Millionen Euro, der die Transformation von Unternehmen mit Eigenkapital unterstützen soll. In dieser Sache sei jedoch noch nicht viel vorangekommen, so Schubert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Flugabwehrkanonenpanzer Gepard (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Andreas Schubert von der Linken-Fraktion lehnt die Hoffnung ab, dass die Rüstungsindustrie die wirtschaftlichen Probleme Thüringens lösen kann.
- Eine Studie der Universität Mannheim zeigt den volkswirtschaftlichen Effekt eines Rüstungsbooms als gering an.
- Der Fokus sollte auf anderen Branchen, wie der Automobilzulieferindustrie, liegen.
Warum ist das wichtig?
- Rüstungsindustrie kann wirtschaftliche Probleme in Thüringen nicht lösen.
- Studie zeigt geringen volkswirtschaftlichen Effekt eines Rüstungsbooms.
- Fokus sollte auf anderen Branchen liegen, z.B. Automobilzulieferindustrie für Sondernutzfahrzeuge.
Wer ist betroffen?
- Thüringer Rüstungsindustrie
- Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie
- Abgeordnete und politische Entscheidungsträger in Thüringen
Zahlen/Fakten?
- Transformationsfonds in Höhe von 70 Millionen Euro beschlossen
- Thüringer Automobilzulieferindustrie bietet Voraussetzungen für Sondernutzfahrzeuge
- Studie der Universität Mannheim hält volkswirtschaftlichen Effekt eines Rüstungsbooms für sehr überschaubar
Wie geht’s weiter?
- Fokus auf andere Branchen legen
- Möglichkeiten für Einstieg in Sondernutzfahrzeugsparte nutzen
- Transformationsfonds von 70 Millionen Euro aktivieren
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