Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Auswirkungen der Krebssterblichkeit in Thüringen
Erfurt () – Im Jahr 2024 sind in Thüringen 6.828 Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Das teilte das Thüringer Landesamt für Statistik am Dienstag mit.
Damit waren bösartige Neubildungen für 22,4 Prozent aller 30.454 Sterbefälle im Freistaat verantwortlich.
Die durchschnittliche Lebenserwartung der an Krebs Verstorbenen lag bei 74,8 Jahren und damit 4,3 Jahre unter dem Durchschnittsalter aller Gestorbenen von 79,1 Jahren. Besonders deutlich war der Unterschied bei Frauen: Sie starben mit der Diagnose Krebs im Schnitt mit 75,7 Jahren und damit 6,5 Jahre früher als weibliche Verstorbene insgesamt.
Bei rund einem Drittel der Krebsfälle (2.291) waren die Verdauungsorgane betroffen.
Die meisten an Krebs Verstorbenen (41,1 Prozent) waren 80 Jahre oder älter, während 9,3 Prozent der Fälle Personen unter 60 Jahren betrafen. Im Vorjahr 2023 hatte der Anteil der Krebstoten an allen Sterbefällen noch bei 21,5 Prozent gelegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Im Jahr 2024 sind in Thüringen 6.828 Menschen an Krebs gestorben.
- Krebs war für 22,4 Prozent aller Sterbefälle im Freistaat verantwortlich.
- Die durchschnittliche Lebenserwartung der an Krebs Verstorbenen lag bei 74,8 Jahren.
Warum ist das wichtig?
- Hohe Sterblichkeitsrate durch Krebserkrankungen in Thüringen.
- Stark verkürzte Lebenserwartung der Krebspatienten im Vergleich zu anderen Verstorbenen.
- Anstieg des Anteils der Krebstoten an den Gesamtsterbefällen im Vergleich zum Vorjahr.
Wer ist betroffen?
- 6.828 Menschen an Krebs verstorben
- Besonders Frauen betroffen
- Personen über 80 Jahre am häufigsten betroffen
Zahlen/Fakten?
- 6.828 Krebstodfälle in Thüringen im Jahr 2024
- 22,4 Prozent aller Sterbefälle durch bösartige Neubildungen
- Durchschnittliche Lebenserwartung der Verstorbenen: 74,8 Jahre
Wie geht’s weiter?
- Weitere Statistiken zur Krebssterblichkeit in Thüringen analysieren
- Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsförderung anpassen
- Künftige Berichterstattung über Trends und Entwicklungen in der Krebsforschung beachten
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