Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Digitalisierungskritik in Thüringen
Erfurt () – Die Thüringer Grünen haben die Digitalisierungsbemühungen der Landesregierung scharf kritisiert. Die angekündigte Thüringen-App sei mehr Marketing als eine realistische, zeitnahe Lösung für die Bürger, teilte der Landesverband mit.
Landessprecher Luis Schäfer bemängelte, das seit über einem Jahr existierende Digitalministerium glänze mit Worthülsen statt Taten.
Eine tatsächliche Konsolidierung der Digitalisierungsaufgaben sei in weiter Ferne. Statt eine Allroundlösung groß anzukündigen, wäre den Menschen eher geholfen, wenn Verwaltungsleistungen nicht zwischen PDF-Dokumenten und Ausdrucken stecken blieben.
Schäfer warf Digitalminister Schütz vor, mit großen Versprechungen zu arbeiten, ohne die Dimension des Mammutprojekts zu verstehen.
Für eine funktionierende App brauche es zuerst eine Strategie und Prioritäten für die kommunale Digitalisierung, da der Großteil der Verwaltungsleistungen in kommunaler Hand liege. Die Unterschiede zwischen den Gemeinden seien enorm, sodass derzeit keine nützliche Bündelung in einer App funktionieren könne.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Steffen Schütz (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Thüringer Grünen kritisieren Digitalisierungsbemühungen der Landesregierung.
- Ankündigung der Thüringen-App als Marketing bezeichnet.
- Digitalminister Schütz wird mangelnde Handlungskompetenz vorgeworfen.
Warum ist das wichtig?
- Kritische Einschätzung der Digitalisierungsinitiative der Landesregierung
- Notwendigkeit einer klaren Strategie für kommunale Digitalisierung
- App könnte die Verwaltungsleistungen nicht effektiv bündeln ohne grundlegende Verbesserungen
Wer ist betroffen?
- Bürger Thüringens
- Digitalministerium
- Gemeinden
Zahlen/Fakten?
- Thüringen-App wird als Marketing, nicht als Lösung gesehen
- Digitalministerium existiert seit über einem Jahr
- Fehlende Strategie für kommunale Digitalisierung wird kritisiert
Wie geht’s weiter?
- Fehlende Strategie und Prioritäten für kommunale Digitalisierung definieren
- Praktische Lösungen für Verwaltungsleistungen anstreben
- Kritik an Digitalministerium und Notwendigkeit für tatsächliche Fortschritte
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