Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kritik an Infrastrukturgesetz in Thüringen
Erfurt () – Die Thüringer Grünen haben die Stellungnahme des Bundesrats zum geplanten Infrastruktur-Zukunftsgesetz der Bundesregierung scharf kritisiert. Der Landessprecher Luis Schäfer teilte mit, dass das Gesetz ein schwerer Fehler sei, da es Umwelt- und Bürgerrechte beschneide, um Planungsprozesse zu beschleunigen.
Er warf der Landesregierung vor, mit ihrer Unterstützung des Vorhabens den Rechtsstaat zu schwächen, anstatt ihn zu modernisieren.
Schäfer kritisierte insbesondere, dass zentrale Kontroll- und Beteiligungsrechte der Zivilgesellschaft eingeschränkt werden sollen. ‚Es ist ein absoluter Irrweg zu glauben, der Staat werde schneller und besser, wenn Umweltverbände mundtot gemacht werden‘, sagte er. Mit Blick auf geplante Eingriffe in das Verbandsklagerecht warnte er vor irreversiblen Schäden, da Projekte möglicherweise umgesetzt werden könnten, bevor Gerichte ihre Rechtmäßigkeit prüfen.
Statt Umweltstandards abzubauen, forderte Schäfer eine echte Reform der Planungs- und Verwaltungsverfahren durch Digitalisierung und bessere Koordination.
Abschließend betonte er, dass sich die Grünen weiterhin dafür einsetzen würden, dass Infrastrukturpolitik nicht gegen Natur- und Bürgerrechte gemacht werde. Ein moderner Staat brauche schnellere Verfahren, aber niemals auf Kosten von Umwelt, Rechtsstaat und demokratischer Teilhabe.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitzung des Bundesrates am 30.01.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Thüringer Grünen kritisieren Stellungnahme des Bundesrats zum Infrastruktur-Zukunftsgesetz.
- Gesetz wird als schwerer Fehler bezeichnet, da es Umwelt- und Bürgerrechte beschneidet.
- Forderung nach einer Reform der Planungs- und Verwaltungsverfahren anstelle von Abbau von Umweltstandards.
Warum ist das wichtig?
- Einschränkung von Umwelt- und Bürgerrechten gefährdet die Demokratie.
- Mangelnde Kontrolle über Planungsprozesse kann zu irreversiblen Schäden führen.
- Notwendigkeit einer Reform der Verwaltungsverfahren ohne Abbau von Umweltstandards.
Wer ist betroffen?
- Umweltverbände
- Zivilgesellschaft
- Bürgerrechte
Zahlen/Fakten?
- Thüringer Grünen kritisieren geplantes Infrastruktur-Zukunftsgesetz der Bundesregierung
- Centrale Kontroll- und Beteiligungsrechte der Zivilgesellschaft sollen eingeschränkt werden
- Warnung vor irreversiblen Schäden durch mögliche Umsetzung von Projekten vor gerichtlicher Prüfung
Wie geht’s weiter?
- Initiativen zur Reform der Planungs- und Verwaltungsverfahren durch Digitalisierung und bessere Koordination anstoßen
- Für Erhalt der Umwelt- und Bürgerrechte in der Infrastrukturpolitik einsetzen
- Weitere Kritik und Widerstand gegen das Infrastruktur-Zukunftsgesetz organisieren
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