Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildungspolitik in Kiel: Ressourcenbedarf an Schulen
Kiel () – Die SSW-Landtagsabgeordnete Jette Waldinger-Thiering hat die Landesregierung aufgefordert, mehr Ressourcen für die Schulen bereitzustellen. Sie kritisierte, dass Sparmaßnahmen wie größere Klassen und weniger Lerngruppen auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen ausgetragen würden.
Für eine individuelle Förderung, etwa im Deutschunterricht für Zugewanderte, brauche es kleinere Gruppen, mehr Lehrkräfte und mehr Zeit, teilte die Politikerin mit.
Konkret bemängelte Waldinger-Thiering, dass ein Landtagsbeschluss zur Evaluierung und zum Ausbau des sogenannten Flex-Konzepts an Gemeinschaftsschulen nicht umgesetzt worden sei. Dieses Konzept sieht Klassen mit etwa 15 bis 16 Schülern vor, um gezielt auf den Ersten allgemeinen Schulabschluss (ESA) hinzuarbeiten.
Die Abgeordnete wünscht sich solche Rahmenbedingungen grundsätzlich für alle Schüler.
Um die Quote der Schulabgänger ohne Abschluss zu senken, kündigte die SSW an, im Bildungsausschuss eine Anhörung zu diesem Thema durchzuführen. Auf Basis der Ergebnisse sollten dann Fördermaßnahmen gezielt ausgebaut werden.
Derzeit müssten berufliche Schulen viele Jugendliche ohne ESA auffangen, was eigentlich an den Gemeinschaftsschulen möglich sein sollte, so die Kritik.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klassenraum in einer Schule (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Jette Waldinger-Thiering fordert mehr Ressourcen für Schulen.
- Kritisiert Sparmaßnahmen und größere Klassen, die Kindern schaden.
- Landtagsbeschluss zur Evaluierung des Flex-Konzepts nicht umgesetzt.
Warum ist das wichtig?
- Sicherstellung individueller Förderung für Kinder und Jugendliche
- Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Senkung der Schulabgänger ohne Abschluss
Wer ist betroffen?
- Kinder und Jugendliche
- Schüler an Gemeinschaftsschulen
- Jugendliche ohne Ersten allgemeinen Schulabschluss (ESA)
Zahlen/Fakten?
- Klassen mit etwa 15 bis 16 Schülern für den Ersten allgemeinen Schulabschluss (ESA)
- Ziel: Senkung der Quote der Schulabgänger ohne Abschluss
- Bedarf an mehr Lehrkräften und kleineren Gruppen für individuelle Förderung
Wie geht’s weiter?
- Landesregierung auffordern, mehr Ressourcen für Schulen bereitzustellen
- Bildungsausschuss-Anhörung zur Senkung der Schulabgänger ohne Abschluss durchführen
- Fördermaßnahmen auf Basis der Anhörungsergebnisse ausbauen
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