Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Offshore-Windenergie und Nordsee-Kooperation in Deutschland
Berlin () – Der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler hat die Einigung der Nordsee-Anrainerstaaten auf einen gemeinsamen Investitionspakt für Offshore-Windenergie begrüßt. Das teilte Seidler anlässlich der Beschlüsse des Nordsee-Gipfels in Hamburg mit.
Ziel der Vereinbarung ist es, die Offshore-Erzeugung bis 2050 nahezu zu verzehnfachen und die Stromnetze grenzüberschreitend zu einem europäischen Energie-Hub mit bis zu 100 Gigawatt Leistung zu verknüpfen.
Seidler unterstrich, die enge Zusammenarbeit stärke die Energieunabhängigkeit von autoritären Staaten und schaffe Planungssicherheit für Industrie und Investoren. Für die norddeutsche Wirtschaft, insbesondere in Schleswig-Holstein, sei dies ein enormer Schub.
Gleichzeitig warnte der Politiker davor, dass der industrielle Ausbau die Nordsee nicht gefährden dürfe, und mahnte, den Meeressutz konsequent mitzudenken.
Vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage forderte Seidler zudem mehr Sicherheit für die kritische Infrastruktur auf See. Es brauche ein Seesicherheitsgesetz, das Zuständigkeiten klar regle und das Zusammenwirken der Behörden vereinfache.
Die Bundesregierung müsse hier nachsteuern, da sich im Verantwortungsbereich von Bundesministerin Reiche bisher zu wenig bewege.
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