Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Infrastrukturpolitik in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion dringt auf eine rasche Vorlage einer Brückenstrategie für das Land. Der verkehrspolitische Sprecher Niclas Dürbrook sagte, dass bis 2030 allein 19 Neubauten und sieben dringende Instandsetzungen an Landesbrücken nötig seien.
Für diese Maßnahmen seien 63 Millionen Euro erforderlich, wovon 38 Millionen aus Bundesmitteln gedeckt werden könnten.
Der Rest müsse aus dem Budget für Landesstraßen kommen, das in den vergangenen Jahren jedoch gekürzt worden sei. Dürbrook warnte vor einer „finanziellen Zeitbombe“, da nach 2030 weitere Brücken das Ende ihrer Lebensdauer erreichten.
Er forderte eine transparente Gesamtübersicht, eine klare Priorisierung und einen verbindlichen Zeitplan noch vor den anstehenden Haushaltsberatungen.
Als Beispiele für regionale Nadelöhre nannte Dürbrook die Hafenbrücke in Neustadt sowie die Eiderbrücken in Friedrichstadt und Pahlen. Der Antrag der SPD-Fraktion zielt darauf ab, dass die Landesregierung die Strategie noch vor dem nächsten Haushalt vorlegt, und nicht erst, wie im Koalitionsantrag vorgesehen, noch in dieser Legislaturperiode.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Halbseitig gesperrte Brücke (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Landtagsfraktion fordert rasche Brückenstrategie für Schleswig-Holstein.
- Bis 2030 sind 19 Neubauten und sieben Instandsetzungen an Landesbrücken notwendig.
- Bedarf von 63 Millionen Euro, davon 38 Millionen aus Bundesmitteln.
Warum ist das wichtig?
- Dringender Handlungsbedarf zur Instandhaltung und Neubau von Brücken bis 2030
- Finanzielle Mittel sind notwendig und sollten transparent verwaltet werden
- Vermeidung einer zukünftigen Belastung durch weitere zu sanierende Brücken
Wer ist betroffen?
- Verkehrsteilnehmer
- Anwohner in betroffenen Regionen
- SPD-Landtagsfraktion
Zahlen/Fakten?
- Bis 2030 sind 19 Neubauten und 7 Instandsetzungen an Landesbrücken nötig.
- Dafür sind 63 Millionen Euro erforderlich, davon 38 Millionen aus Bundesmitteln.
- Budget für Landesstraßen wurde in den letzten Jahren gekürzt.
Wie geht’s weiter?
- Vorlage einer Brückenstrategie vor den Haushaltsberatungen
- Klare Priorisierung und verbindlicher Zeitplan fordern
- Sicherstellung der Finanzierung aus dem Budget für Landesstraßen
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