Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftlicher Vorfall am Augsburger Bahnhof
Augsburg () – Ein 17-Jähriger hat am Bahnhofsvorplatz in Augsburg eine täuschend echte Nachbildung einer Schusswaffe gezeigt und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Das teilte das Polizeipräsidium Schwaben Nord mit.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 20:00 Uhr.
Der Jugendliche, der in Begleitung einer Gruppe war, sprach einen 39-jährigen Mann an und fragte, ob dieser mit der Gruppe rauchen wolle. Als der Mann ablehnte, holte der 17-Jährige die Waffenattrappe aus seiner Bauchtasche und zeigte sie ihm.
Eine direkte Bedrohung habe es nicht gegeben, so die Polizei. Die Gruppe zog anschließend in Richtung Königsplatz weiter.
Polizeibeamte konnten den Jugendlichen und seine Begleiter wenig später in der Bahnhofstraße antreffen und die Anscheinswaffe sicherstellen.
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 17-Jährigen einen Wert von über 2,5 Promille. Gegen den ukrainischen Staatsangehörigen wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Der angesprochene 39-Jährige besitzt die irakische und deutsche Staatsangehörigkeit.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizisten (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 17-Jähriger zeigt Nachbildung einer Schusswaffe am Bahnhofsvorplatz in Augsburg
- Polizei löst Großeinsatz aus und stellt die Waffe sicher
- Jugendliche in Begleitung hatten über 2,5 Promille, Ermittlungen wegen Waffengesetzes laufen
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit der Öffentlichkeit gewährleistet durch schnelle Polizeireaktion
- Sensibilisierung für den Umgang mit Waffenattrappen
- Rechtsfolgen bei Verstößen gegen das Waffengesetz erhöhen das Verantwortungsbewusstsein
Wer ist betroffen?
- 17-Jähriger
- 39-jähriger Mann
- Begleiter des 17-Jährigen
Zahlen/Fakten?
- 17-Jähriger zeigt Waffe am Bahnhofsvorplatz Augsburg
- Vorfall am Dienstagabend gegen 20:00 Uhr
- Atemalkoholtest ergibt über 2,5 Promille
Wie geht’s weiter?
- Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den 17-Jährigen.
- Mögliche Folgen für den Jugendlichen aufgrund des hohen Alkoholtests.
- Überprüfung des Verhaltens der Begleiter und des angesprochenen Mannes.
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