Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Turbulenzen in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die SPD Schleswig-Holstein hat den Rücktritt oder die Entlassung des Chefs der Staatskanzlei gefordert. Das hat der Landesvorsitzende Ulf Kämpfer am Freitag mitgeteilt.
Anlass ist das Urteil des Landesverfassungsgerichts zur Northvolt-Anleihe.
Nach dem Bericht des Landesrechnungshofs und dem Urteil des Landesverfassungsgerichts stehe fest, dass die Landesregierung gegen die Landeshaushaltsordnung und die Landesverfassung verstoßen habe, so Kämpfer. Die Folge sei ein finanzieller Schaden für das Land in dreistelliger Millionenhöhe.
Die 300-Millionen-Anleihe wäre bei rechtlich korrektem Handeln nie beschlossen worden.
Kämpfer sprach von einem handfesten Skandal. Der Ministerpräsident müsse seiner politischen Verantwortung gerecht werden und die notwendigen personellen Konsequenzen ziehen.
Die operative Hauptverantwortung liege beim Chef der Staatskanzlei. Die Landesregierung habe binnen weniger Jahre drei Mal in schwerwiegender Weise die Verfassung gebrochen, unter anderem durch einen verfassungswidrigen Haushalt und eine verfassungswidrige Informationspolitik gegenüber dem Parlament.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD Schleswig-Holstein fordert Rücktritt oder Entlassung des Chefs der Staatskanzlei.
- Urteil des Landesverfassungsgerichts besagt, dass die Landesregierung gegen die Landeshaushaltsordnung und die Landesverfassung verstoßen hat.
- Finanzielle Schäden für das Land in dreistelliger Millionenhöhe durch die Northvolt-Anleihe.
Warum ist das wichtig?
- Verstoß gegen Landeshaushaltsordnung und Landesverfassung festgestellt
- Finanzielle Schäden in dreistelliger Millionenhöhe für das Land
- Politische Verantwortung der Landesregierung und personelle Konsequenzen gefordert
Wer ist betroffen?
- SPD Schleswig-Holstein
- Ulf Kämpfer
- Chef der Staatskanzlei
Zahlen/Fakten?
- 300-Millionen-Anleihe
- finanzieller Schaden in dreistelliger Millionenhöhe
- drei Verfassungsbrüche in wenigen Jahren
Wie geht’s weiter?
- Rücktritt oder Entlassung des Chefs der Staatskanzlei fordern
- Notwendige personelle Konsequenzen durch den Ministerpräsidenten ziehen
- Aufklärung und Verantwortungsübernahme bezüglich der finanziellen Schäden
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