Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklungen in Sachsen
Dresden () – Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) hat im vergangenen Jahr 18 Neuansiedlungen und Firmenerweiterungen mit einem Investitionsvolumen von 211,09 Millionen Euro betreut. Das teilte die WFS am Mittwoch mit.
Durch die Projekte werden 868 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert. Die Investoren kamen schwerpunktmäßig aus Deutschland sowie aus den Niederlanden, Finnland, der Schweiz, Japan, Taiwan und den USA.
Die Ansiedlungen verteilten sich über den gesamten Freistaat, darunter die Städte Leipzig, Dresden und Chemnitz sowie mehrere Landkreise.
WFS-Geschäftsführer Thomas Horn betonte, dass diese Erfolge in einem anhaltend schwierigen globalen Umfeld keine Selbstverständlichkeit seien. Besonders erfreulich sei, dass sich mehrere Unternehmen für Sachsen als Zentrale für den Start ihrer europäischen Aktivitäten entschieden hätten.
Dies unterstreiche die Schlüsselposition der Region ‚Silicon Saxony‘. Ein Beispiel ist die japanische Kurita-Gruppe, die mit ihrer Tochtergesellschaft Arcade Engineering GmbH die sächsische Halbleiterindustrie durch spezialisierte Wasseraufbereitungslösungen stärkt und ihre Aktivitäten vor Ort ausbauen will.
Neben der Ansiedlungsarbeit unterstützte die WFS die Gründung des Radiopharmazie-Clusters ’nuklid‘ und hat einen neuen Branchenleiter für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie eingestellt.
Im Außenhandel blieb Europa mit einem Anteil von 63 Prozent der wichtigste Absatzmarkt für sächsische Waren. Die WFS realisierte im vergangenen Jahr 80 Außenwirtschaftsprojekte, darunter Delegationsreisen nach Polen, Spanien, Japan und Taiwan, und unterstützte so über 1.180 Unternehmen bei Internationalisierungsaktivitäten.
Der sächsische Außenwirtschaftstag findet am 16. April in Chemnitz statt.
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