DGB-Umfrage vorgestellt: Mehrheit für Erhalt des Acht-Stunden-Tags

4. Dezember 2025
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DGB-Umfrage vorgestellt: Mehrheit für Erhalt des Acht-Stunden-Tags

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Arbeitszeitwünsche und Realität in Deutschland

() – Die große Mehrheit der Beschäftigten in (72 Prozent) will ihre tägliche Arbeitszeit auf maximal acht Stunden begrenzen. Das ergab eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. 98 Prozent wollen demnach nicht länger als zehn Stunden arbeiten.

Die Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität ist jedoch groß. Nur 40 Prozent der Beschäftigten sind mit ihrer aktuellen wöchentlichen Arbeitszeit zufrieden, während 53 Prozent kürzere Arbeitszeiten bevorzugen. Besonders bei schlechten Arbeitsbedingungen wünschten sich 72 Prozent der Arbeitnehmer eine Verkürzung der Arbeitszeit.

Der am häufigsten genannte Grund für die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit sind unflexible betriebliche Arbeitsabläufe – 63 Prozent nennen starre Strukturen als Hinderungsgrund für kürzere Arbeitszeiten. 60 Prozent der Beschäftigten können die Arbeitsmenge nicht in der vorgesehenen Zeit schaffen.

Lange Arbeitszeiten hatten laut DGB messbare gesundheitliche Folgen. Mehr als 40 Prozent der Beschäftigten überschritten häufig den Acht-Stunden-Tag, was zu Problemen beim Abschalten, Erschöpfung und einer Beeinträchtigung der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben geführt habe. Besonders viele Beschäftigte (63 Prozent) berichten von Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit, wenn Betriebe die Arbeitszeit kurzfristig ändern.

Eine vollständige Erfassung der Arbeitszeit durch den Betrieb – wie dies rechtlich vorgeschrieben ist – wird lediglich von 70 Prozent der Befragten berichtet. 23 Prozent verfügen über keine Arbeitszeiterfassung, bei sieben Prozent werden die Arbeitszeiten nur unvollständig erfasst.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vorstellung DGB-Index Gute Arbeit am 04.12.2025

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • 72 Prozent der Beschäftigten in Deutschland wollen ihre tägliche Arbeitszeit auf maximal acht Stunden begrenzen.
  • 40 Prozent sind mit ihrer aktuellen wöchentlichen Arbeitszeit zufrieden, 53 Prozent bevorzugen kürzere Arbeitszeiten.
  • 63 Prozent nennen unflexible betriebliche Arbeitsabläufe als Hauptgrund für die Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität.

Warum ist das wichtig?

  • Mehrheit der Beschäftigten ist für kürzere Arbeitszeiten, was auf ein Bedürfnis nach Work-Life-Balance hinweist.
  • Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität zeigt strukturelle Probleme in Unternehmen, die Anpassungen notwendig machen.
  • Lange Arbeitszeiten haben negative gesundheitliche Folgen, was ein dringendes Handlungsfeld für Arbeitgeber und Politik ist.

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte in Deutschland
  • Arbeitnehmer mit schlechten Arbeitsbedingungen
  • Beschäftigte, die Schwierigkeiten beim Abschalten und bei der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben haben

Zahlen/Fakten?

  • 72 Prozent der Beschäftigten in Deutschland wollen ihre tägliche Arbeitszeit auf maximal acht Stunden begrenzen
  • 53 Prozent der Beschäftigten bevorzugen kürzere Arbeitszeiten
  • 63 Prozent nennen starre betriebliche Strukturen als Grund für unflexible Arbeitszeiten

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über flexible Arbeitszeiten und Betriebsabläufe
  • mögliche gesetzliche Regelungen zur Arbeitszeiterfassung
  • weitere Umfragen zu Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit planen
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