Sachsen erlebte 2025 extremes Niederschlagsdefizit und hohe Temperaturen

21. Januar 2026
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Sachsen erlebte 2025 extremes Niederschlagsdefizit und hohe Temperaturen

Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Klimaentwicklung und Naturereignisse in Sachsen

() – Das Jahr 2025 war in erneut deutlich zu warm und von einem erheblichen Niederschlagsdefizit geprägt. Das teilten das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mit.

Die Durchschnittstemperatur lag 1,6 Grad über dem Wert der Referenzperiode 1961-1990, der Januar war sogar 3,6 Grad zu warm. Zugleich fielen im Schnitt 19 Prozent weniger Niederschlag, während die Sonne 31 Prozent länger schien als im langjährigen Mittel.

Besonders ausgeprägt war die Trockenheit im Frühjahr und am Jahresende.

Der April verzeichnete ein Niederschlagsdefizit von 51 Prozent, der Dezember sogar von 70 Prozent. Dem standen niederschlagsreiche Monate wie der Juli mit einem Plus von 71 Prozent gegenüber.

Diese ungleiche Verteilung führte dazu, dass die klimatische Wasserbilanz, also die Differenz aus Niederschlag und Verdunstung, im Sachsenmittel bei minus 43 Litern pro Quadratmeter lag. Die Grundwasserstände befanden sich zum zwölften Mal in Folge unter dem vieljährigen Mittel, eines der stärksten Defizite seit über hundert Jahren.

Die anhaltende Trockenheit belastete Wälder und Natur.

So war der Waldbrand in der Gohrischheide im Juli mit über 2.100 Hektar der größte Flächenbrand seit den 1980er Jahren. Der Kronenzustand vieler Bäume, insbesondere von Eichen und Kiefern, verschlechterte sich weiter.

In der Landwirtschaft brachte das Jahr hingegen überwiegend gute Erträge, da Regen zur rechten Zeit fiel. Die Luftqualität litt unter den trockenen, austauscharmen Wetterlagen, was zu erhöhten Feinstaubwerten führte.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Blauer Himmel mit Wolken (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Jahr 2025 in Sachsen war zu warm und hatte ein Niederschlagsdefizit.
  • Durchschnittstemperatur 1,6 Grad über Referenzperiode; April und Dezember mit deutlich weniger Niederschlag.
  • Große Waldbrand in Gohrischheide; schlechte Kronenzustände vieler Bäume.

Warum ist das wichtig?

  • Temperaturerhöhung und Niederschlagsdefizit haben langfristige Auswirkungen auf Ökosysteme und Wasserressourcen.
  • Extreme Wetterereignisse wie Waldbrände und ungleiche Niederschlagsverteilung gefährden die Natur und Landwirtschaft.

Wer ist betroffen?

  • Wälder und Natur
  • Landwirtschaft
  • Bevölkerung (wegen schlechter Luftqualität)

Zahlen/Fakten?

  • Durchschnittstemperatur 1,6 Grad über dem Wert von 1961-1990
  • Niederschlagsdefizit von 19 Prozent im Schnitt
  • April: Niederschlagsdefizit von 51 Prozent, Dezember: 70 Prozent deficit
  • Klimatische Wasserbilanz bei minus 43 Litern pro Quadratmeter
  • Größter Flächenbrand seit den 1980er Jahren: über 2.100 Hektar

Wie geht’s weiter?

  • Weiterverfolgung der Grundwasserstände und Maßnahmen zur Wiederherstellung
  • Überwachung der Waldzustände und Präventionsmaßnahmen gegen Waldbrände
  • Strategien zur Anpassung in der Landwirtschaft bei ungleichen Niederschlagsverhältnissen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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