Kretschmer: Schwarz-rote Rentenpolitik "vergrößert das Problem"

15. November 2025
1 min Lesezeit

Kretschmer: Schwarz-rote Rentenpolitik "vergrößert das Problem"

Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Deutschland: Rentenreform und Stabilität

() – Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Michael Kretschmer hat sich der Kritik an der schwarz-roten Rentenreform angeschlossen. „Das ist eine berechtigte Kritik von jungen Unionspolitikern. Die derzeitige Rentenpolitik vergrößert das Problem“, sagte der sächsische Regierungschef den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

Er wies CSU und SPD die Verantwortung zu: „Die CSU hat die höhere Mütterrente in den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt, und ein Ende der Rente mit 63 war mit der SPD nicht möglich.“

Auf die Nachfrage, ob die Bundesregierung überhaupt fähig zu Reformen sei, sagte Kretschmer: „Sie hat es jedenfalls noch nicht bewiesen. Die Zeit läuft uns davon. Die Regierung muss begreifen, dass ihr Erfolg und die Zukunft unseres Landes an Deregulierung hängt.“

Der Stellvertreter von Friedrich Merz in der CDU attestierte der Regierungskoalition einen Fehlstart.

„Es wurde ein falscher Einstieg gewählt“, sagte er. „Man kann die Wirtschaft nicht ankurbeln mit Steuersenkungen und Subventionen. Wettbewerbsfähigkeit stellen wir anders her.“

Neben den Energiepreisen geht es vor allem um Deregulierung.

Der deutsche Staat und die Europäische Union müssten sich „konsequent zurücknehmen“.

Auf die Frage, ob Schwarz-Rot wie die Ampel vorzeitig zerbreche, entgegnete Kretschmer: „Das darf nicht passieren.“ Der Ministerpräsident, der in eine Minderheitsregierung führt, riet im Bund von diesem Modell ab.

„In Sachsen haben wir gezeigt, dass so etwas funktionieren kann, weil wir miteinander reden, auch wenn wir unterschiedlich denken“, sagte er. „Aber was wir hier tun, ist auf unsere besonderen Verhältnisse zugeschnitten. Für den Bund würde ich so ein Modell nicht empfehlen – in diesen schwierigen Zeiten braucht Stabilität, klare Mehrheiten und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strand (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Michael Kretschmer kritisiert die schwarz-rote Rentenreform.
  • Er weist CSU und SPD die Verantwortung für die Rentenpolitik zu.
  • Kretschmer fordert Deregulierung und einen anderen Ansatz zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Warum ist das wichtig?

  • Kritik an der Rentenpolitik, die das Problem vergrößert
  • Notwendigkeit von Reformen und Deregulierung für wirtschaftlichen Erfolg
  • Forderung nach stabilen Mehrheiten und Entscheidungsfähigkeit in der Regierung

Wer ist betroffen?

  • junge Unionspolitiker
  • CSU
  • SPD

Zahlen/Fakten?

  • Rentenpolitik vergrößert das Problem
  • CSU setzte höhere Mütterrente durch
  • Regierung hat Reformfähigkeit noch nicht bewiesen

Wie geht’s weiter?

  • Kritische Stimmen zur Rentenreform müssen Gehör finden.
  • Notwendigkeit zur Deregulierung und wirtschaftlichen Stabilität erkennen.
  • Klare Mehrheiten und Entscheidungsfähigkeit während schwieriger Zeiten erforderlich.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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