Flixbus-Fahrer nach tödlichem Unfall verurteilt

13. März 2026
1 min Lesezeit

Flixbus-Fahrer nach tödlichem Unfall verurteilt

Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Urteil nach Flixbus-Unfall bei Leipzig

Eilenburg () – Knapp zwei Jahre nach dem tödlichen Flixbus-Unfall auf der A9 bei ist der Fahrer zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahre auf Bewährung verurteilt worden. Er wurde vor dem Amtsgericht Eilenburg wegen fahrlässiger Tötung in vier Fällen und fahrlässiger Körperverletzung in 25 Fällen schuldig gesprochen, wie das Gericht am Freitag mitteilte.

Der Strafrichter sah es demnach als erwiesen an, dass der Angeklagte am 27. März 2024 als Fahrer des Flixbusses, in dem sich neben seinem Fahrerkollegen 53 Fahrgäste befanden, während der Fahrt von in Richtung wegen kurzzeitiger Unachtsamkeit bei einer Geschwindigkeit von 94 km/h die Gewalt über das Fahrzeug verloren hat.

Nach Überzeugung des Gerichts kam der Bus zunächst von dem rechten Fahrstreifen über den Standstreifen von der Fahrbahn ab.

Mit Erreichen der nach unten führenden, zwei Meter tiefen Böschung geriet der Bus in eine Schleuderbewegung und kippte nach der Kollision mit Bäumen auf die rechte Fahrzeugseite. Durch die Wucht des Aufpralls kamen vier Insassinnen des Busses ums Leben.

Darüber hinaus wurden mindestens 25 Personen – teilweise sehr schwer – verletzt.

Bei der Strafzumessung hat das Gericht zugunsten des Angeklagten berücksichtigt, dass er sich geständig eingelassen, seine Tat aufrichtig bedauert hat und nicht vorbestraft ist. Seit dem Unfallereignis befindet sich der Angeklagte in psychologischer Behandlung.

Zulasten des Angeklagten habe das Gericht insbesondere die tateinheitliche Verwirklichung des Straftatbestandes der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung sowie Anzahl der Verstorbenen und die Vielzahl der mitunter schwer Verletzten berücksichtigt, hieß es.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Unfall auf der A 9 bei Leipzig im Jahr 2024 (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Fahrer eines Flixbusses wurde zu 2 Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
  • Tödlicher Unfall mit vier Toten und 25 Verletzten auf der A9 am 27. März 2024 aufgrund von Unachtsamkeit.
  • Angeklagter zeigt Reue, ist nicht vorbestraft und in psychologischer Behandlung.

Warum ist das wichtig?

  • Rechtsprechung bei Fahrlässigkeit stärkt Verkehrssicherheit
  • Präzedenzfall für zukünftige Fahrerurteile im öffentlichen Nahverkehr
  • Sensibilisierung für Aufmerksamkeitsrisiken während der Fahrt

Wer ist betroffen?

  • Fahrer des Flixbusses
  • 53 Fahrgäste im Bus
  • 4 verstorbene Insassinnen, 25 verletzte Personen

Zahlen/Fakten?

  • 2 Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • 4 Fälle fahrlässiger Tötung
  • 25 Fälle fahrlässiger Körperverletzung
  • 53 Fahrgäste im Flixbus
  • Geschwindigkeit von 94 km/h
  • 4 Insassinnen ums Leben gekommen
  • Mindestens 25 Personen verletzt

Wie geht’s weiter?

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