Grüne: Sachsen-Anhalt benötigt sichere Straßen

6. Mai 2026
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Grüne: Sachsen-Anhalt benötigt sichere Straßen

Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verkehrssicherheit und Reformen in Sachsen-Anhalt

() – Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN -Anhalt hat die aktuelle Verkehrsunfallbilanz 2025 sowie die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zum Umsetzungsstand der StVO-Reform thematisiert. Cornelia Lüddemann, verkehrspolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende, teilte mit, dass trotz einer Reduzierung der Verkehrstoten auf 101 Personen diese Zahl immer noch inakzeptabel sei.

Zudem steige die Zahl der Verletzten, was die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit unterstreiche.

Lüddemann kritisierte die Antwort der Landesregierung als ernüchternd. Die Reform der Straßenverkehrsordnung sollte den Kommunen mehr Möglichkeiten bieten, um Tempo 30, sichere Querungen und Radverkehrsanlagen einfacher umzusetzen.

Seit April 2025 seien landesweit 102 Anträge auf streckenbezogenes Tempo 30 gestellt worden, von denen nur 34 genehmigt wurden. Bei Anträgen auf Fußgängerüberwege seien lediglich drei genehmigt und umgesetzt worden.

Die Fraktion fordert klare Leitlinien des Landes, eine aktive Beratung der Kommunen sowie schnellere Genehmigungsprozesse.

Lüddemann betonte, dass die Vision Zero, also null Verkehrstote, nicht durch bloße Lippenbekenntnisse erreicht werden könne. Es sei notwendig, den Kommunen den Rücken zu stärken, um sichere Straßen schneller zu realisieren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Verkehrstote in Sachsen-Anhalt sind auf 101 gesunken, dennoch inakzeptabel.
  • Zahl der Verletzten steigt, Dringlichkeit für Maßnahmen zur Verkehrssicherheit.
  • Kritik an der langsamen Genehmigung von Tempo 30 und Fußgängerüberwegen.

Warum ist das wichtig?

  • Reduzierung der Verkehrstoten ist wichtig, aber die Zahl bleibt inakzeptabel.
  • Anstieg der Verletzten zeigt die Dringlichkeit von Verkehrssicherheitsmaßnahmen.
  • Notwendigkeit schnellerer Genehmigungsprozesse und Unterstützung für Kommunen zur Umsetzung sicherer Infrastrukturen.

Wer ist betroffen?

  • Verkehrstote
  • Verletzte
  • Kommunen

Zahlen/Fakten?

  • 101 Verkehrstote in Sachsen-Anhalt
  • 102 Anträge auf streckenbezogenes Tempo 30, davon 34 genehmigt
  • 3 genehmigte und umgesetzte Fußgängerüberwege

Wie geht’s weiter?

  • Notwendigkeit klarer Leitlinien und aktiver Beratung der Kommunen
  • Beschleunigung der Genehmigungsprozesse für Verkehrssicherheitsmaßnahmen
  • Stärkung der Kommunen zur schnelleren Umsetzung sicherer Straßen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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