Landtag beschließt Ausweitung der Landarztquote in Mecklenburg-Vorpommern

30. Januar 2026
1 min Lesezeit

Landtag beschließt Ausweitung der Landarztquote in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern verbessern

() – Der Landtag von hat die Landarztquote auf 10 Prozent angehoben und zusätzlich Vorabquoten für die Studiengänge Zahnmedizin und Pharmazie eingeführt. Das teilte Gesundheitsministerin Stefanie Drese mit.

Die Maßnahme soll dazu beitragen, mehr Ärzte und Apotheker im Land zu halten und die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen zu stärken.

Drese verwies auf den dringenden Bedarf: Im Hausarztbereich seien bereits 15 Regionen in Mecklenburg-Vorpommern von Unterversorgung bedroht, in denen oft auch Fachärzte fehlten. Viele niedergelassene Ärzte erreichten in den kommenden Jahren das Ruhestandsalter, während zahlreiche Praxissitze unbesetzt blieben.

Auch bei den öffentlichen Apotheken habe sich die Zahl von 410 im Jahr 2010 auf 351 Ende 2025 reduziert.

Die Ministerin betonte, die Quotenerhöhung sei nur ein Teil der notwendigen Maßnahmen. ‚Wir müssen attraktiver werden, etwa auch bei der Ausbildung, um Studienabsolventen dafür zu begeistern, den nächsten Schritt ihrer Ausbildung an einer Klinik in unserem Land zu machen‘, sagte Drese. Die Initiative ergänze ein erst am Mittwoch beschlossenes Gesetz zur Bekämpfung der medizinischen Unterversorgung in strukturschwachen Regionen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Landarztquote in Mecklenburg-Vorpommern auf 10 Prozent angehoben
  • Vorabquoten für Zahnmedizin und Pharmazie eingeführt
  • 15 Regionen im Hausarztbereich von Unterversorgung bedroht

Warum ist das wichtig?

  • Steigerung der Landarztquote zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen
  • Adressierung des Ärztemangels und Unterversorgung in 15 betroffenen Regionen
  • Notwendigkeit zur Attraktivitätssteigerung der Ausbildung für Medizinstudenten

Wer ist betroffen?

  • Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern
  • Apotheker
  • Studierende der Zahnmedizin und Pharmazie

Zahlen/Fakten?

  • Landarztquote auf 10 Prozent angehoben
  • 15 Regionen in Mecklenburg-Vorpommern von Unterversorgung bedroht
  • Zahl der öffentlichen Apotheken von 410 (2010) auf 351 (2025) reduziert

Wie geht’s weiter?

  • Umsetzung der erhöhten Landarztquote und Vorabquoten in Studiengängen
  • Entwicklung von Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Ausbildung in der Region
  • Ergänzung durch Gesetz zur Bekämpfung medizinischer Unterversorgung in ländlichen Gebieten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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