Saarland führt einheitliche Medienausleihe für Schulen ein

31. März 2026
1 min Lesezeit

Saarland führt einheitliche Medienausleihe für Schulen ein

Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt

Bildungspolitik im Saarland: Medienausleihe 2026

() – Das will zum kommenden Schuljahr eine neue, landesweit einheitliche Medienausleihe für weiterführende Schulen einführen. Das teilte das Bildungsministerium am Dienstag mit.

Gemeinsam mit dem Landkreistag entstehe ein System, das Schulen entlasten, Familien unterstützen und allen Kindern gleiche Bildungschancen eröffnen solle.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) sagte, die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen sei heute analog und digital zugleich. Schule müsse an diese Realität anknüpfen.

Die bisherige Schulbuchausleihe werde konsequent zu einer modernen Medienausleihe weiterentwickelt, die gerechter, verlässlicher und alltagstauglicher sei. Gute Lehr- und Lernmittel dürften nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Die jährliche Teilnahmegebühr für Eltern soll 160 Euro betragen.

Für die Laufzeit der Vereinbarung bis 2029 stelle das Land zusätzlich zu den bereits veranschlagten Mitteln weitere rund 10,8 Millionen Euro bereit. Die Einführung erfolge zum 1. August 2026 und sei zunächst bis Juli 2029 befristet.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Klassenraum in einer Schule (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Das Saarland führt zum kommenden Schuljahr eine neue, landesweit einheitliche Medienausleihe für weiterführende Schulen ein.
  • Die Teilnahmegebühr für Eltern beträgt 160 Euro jährlich.
  • Das Land stellt bis 2029 zusätzlich 10,8 Millionen Euro bereit.

Warum ist das wichtig?

  • Gleichheit der Bildungschancen für alle Kinder
  • Entlastung von Schulen und Unterstützung für Familien
  • Anpassung an die digitale Lebensrealität von Jugendlichen

Wer ist betroffen?

  • Schulen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche

Zahlen/Fakten?

  • Teilnahmegebühr für Eltern: 160 Euro jährlich
  • Zusätzliche Mittel des Landes: rund 10,8 Millionen Euro bis 2029
  • Einführung der Medienausleihe: 1. August 2026, befristet bis Juli 2029

Wie geht’s weiter?

  • Einführung einer neuen Medienausleihe zum 1. August 2026
  • Laufzeit der Vereinbarung bis Juli 2029
  • Bereitstellung zusätzlicher 10,8 Millionen Euro durch das Land
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