Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Arbeitsmarktentwicklung im Saarland April 2023
Saarbrücken () – Im April ist die Arbeitslosigkeit im Saarland leicht gestiegen. Betriebe meldeten weniger Arbeitsstellen und die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag unter dem Vorjahresniveau, teilte die Arbeitsagentur am Donnerstag mit.
Nach Angaben der Behörde waren im April 39.600 Frauen und Männer arbeitslos, was einem Anstieg um 300 oder 0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat entspricht.
Im Vorjahresvergleich war ein minimaler Anstieg um 30 Arbeitslose zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, lag bei 7,5 Prozent.
Vor vier Wochen betrug sie 7,4 Prozent und vor einem Jahr ebenfalls 7,4 Prozent. Walter Hüther, Chef der Regionaldirektion, erklärte, dass die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau verharrt und die geopolitischen Risiken sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen.
Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen, lag im April bei 49.200 Personen.
Das waren 1.700 oder 3,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Seit Jahresbeginn haben sich 10.200 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet, was einem Rückgang von 200 Personen oder 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesagentur für Arbeit (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Arbeitslosigkeit im Saarland ist im April leicht gestiegen.
- 39.600 Menschen waren arbeitslos, Anstieg um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat.
- Arbeitslosenquote betrug 7,5 Prozent, Unterbeschäftigung lag bei 49.200 Personen.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Arbeitslosigkeit könnte wirtschaftliche Instabilität signalisieren
- Rückgang der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beeinflusst die regionale Wirtschaft
- Geopolitische Risiken wirken sich negativ auf den Arbeitsmarkt aus
Wer ist betroffen?
- 39.600 arbeitslose Frauen und Männer
- 49.200 Personen in Unterbeschäftigung
- 10.200 Frauen und Männer haben sich arbeitslos gemeldet
Zahlen/Fakten?
- 39.600 arbeitslose Frauen und Männer im April
- Anstieg um 300 oder 0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat
- Arbeitslosenquote bei 7,5 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der Arbeitsplatzmeldungen durch Unternehmen
- Analyse der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Vergleich zum Vorjahr
- Fortlaufende Berichterstattung über die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen
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