Rheinland-Pfalz fordert nahtlosen Berufseinstieg für ausländische Fachkräfte

30. Januar 2026
1 min Lesezeit

Rheinland-Pfalz fordert nahtlosen Berufseinstieg für ausländische Fachkräfte

Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt

Rheinland-Pfalz: Integration und Fachkräftemangel

() – Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat eine Initiative für einen rechtssicheren Übergang von der Ausbildung in den Beruf für Menschen aus Drittstaaten in den Bundesrat eingebracht. Das teilten das Wirtschafts- und das Integrationsministerium am Freitag in Mainz mit.

Ziel ist es, bürokratische Lücken zu schließen, die derzeit verhindern, dass ausgebildete Fachkräfte direkt nach ihrem Abschluss arbeiten können.

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt betonte die wirtschaftliche Notwendigkeit: Die Unternehmen im Land seien auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Es könne nicht sein, dass ein erfolgreicher Auszubildender nach der Prüfung erst einmal nicht arbeiten dürfe.

Solche Verzögerungen seien weder nachvollziehbar noch hinnehmbar. Integrationsministerin Katharina Binz hob hervor, dass Arbeit ein zentraler Baustein gelungener Integration sei.

Wer hier lerne, bringe Motivation und Engagement mit und müsse sein Können auch direkt einbringen können.

Derzeit müssen ausgebildete Fachkräfte aus Drittstaaten oft wochen- oder monatelang warten, bevor sie ihre neue Stelle antreten dürfen. Grund ist eine Lücke zwischen dem Aufenthaltstitel für die Ausbildung und dem für die anschließende Beschäftigung.

fordert den Bund auf, gesetzliche Anpassungen so umzusetzen, dass sie spätestens zum Ausbildungsjahr 2026/2027 in Kraft treten. Übergangslücken belasteten Betriebe, gefährdeten Jobs und erhöhten das Risiko, dass qualifizierte Kräfte abwanderten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: XXX am 30.01.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Rheinland-pfälzische Landesregierung bringt Initiative für rechtssicheren Übergang von Ausbildung in Beruf im Bundesrat ein.
  • Ziel ist es, bürokratische Lücken zu schließen, die den sofortigen Arbeitsbeginn ausgebildeter Fachkräfte aus Drittstaaten verhindern.
  • Rheinland-Pfalz fordert gesetzliche Anpassungen bis zum Ausbildungsjahr 2026/2027.

Warum ist das wichtig?

  • Schließung bürokratischer Lücken für schnelle Jobaufnahme nach Ausbildung
  • Notwendigkeit gut ausgebildeter Fachkräfte für Unternehmen
  • Förderung erfolgreicher Integration durch direkte Arbeitsaufnahme

Wer ist betroffen?

  • Menschen aus Drittstaaten
  • Unternehmen im Land
  • Ausgebildete Fachkräfte

Zahlen/Fakten?

  • Ausbildungsjahr 2026/2027 als Ziel für gesetzliche Anpassungen
  • Ausgebildete Fachkräfte aus Drittstaaten warten oft Wochen oder Monate auf Stellenantritt
  • Lücken zwischen Aufenthaltstiteln für Ausbildung und Beschäftigung als Problem

Wie geht’s weiter?

  • Schließen bürokratischer Lücken für Fachkräfte aus Drittstaaten
  • Gesetzliche Anpassungen bis spätestens 2026/2027 anstreben
  • Vermeidung von Übergangslücken zur Sicherung von Arbeitsplätzen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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