Mann aus Ostwürttemberg wegen Anstiftung zu schwerem Kindesmissbrauch in Haft

17. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Mann aus Ostwürttemberg wegen Anstiftung zu schwerem Kindesmissbrauch in Haft

Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Missbrauchsfälle und Strafverfolgung in Stuttgart

() – Ein Mann aus der Region Ostwürttemberg sitzt in Untersuchungshaft, weil er den schweren sexuellen Missbrauch von Kindern auf den in Auftrag gegeben haben soll. Das teilten die Behörden am Mittwoch mit.

Dem 39-Jährigen wird vorgeworfen, von 2018 bis 2023 gegen Bezahlung Livestreams von Missbrauchshandlungen angefordert, mitverfolgt und aktiv angeleitet zu haben.

Die Ermittlungen ordnen die Taten dem sogenannten ‚Live Distance Child Abuse‘ zu. Dabei werden sexuelle Übergriffe an Minderjährigen live über das Internet übertragen und können vom zahlenden Konsumenten gesteuert werden.

Bei einer Durchsuchung am 16. Dezember wurden mehrere elektronische Speichermedien sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Anstiftung zum schweren sexuellen Missbrauch in kinderpornografischer Absicht wurde erwirkt.

Der Fall kam durch die Zerschlagung eines pädokriminellen Netzwerks auf den Philippinen ans Licht.

Die dortigen Behörden hatten fünf Kinder im Alter zwischen zwei und dreizehn Jahren in Obhut genommen. Die Auswertung von Beweismitteln auf den Philippinen führte schließlich zu dem Tatverdächtigen in .

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Festnahme mit Handschellen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Mann aus Ostwürttemberg in Untersuchungshaft wegen Missbrauchsauftrag auf den Philippinen
  • Vorwurf: Anforderung und Anleitung von Livestreams sexueller Übergriffe von 2018 bis 2023
  • Ermittlungen nach Zerschlagung eines pädokriminellen Netzwerks auf den Philippinen

Warum ist das wichtig?

  • Aufdeckung eines internationalen Netzwerks, das sexuellen Missbrauch von Kindern fördert.
  • Schutz von Minderjährigen durch Identifizierung und Festnahme von Tätern.
  • Erhöhung des Bewusstseins für das Phänomen 'Live Distance Child Abuse'.

Wer ist betroffen?

  • Mann aus der Region Ostwürttemberg
  • fünf Kinder im Alter zwischen zwei und dreizehn Jahren auf den Philippinen

Zahlen/Fakten?

  • 39-jähriger Mann aus Ostwürttemberg in Untersuchungshaft
  • Missbrauch von Kindern auf den Philippinen zwischen 2018 und 2023 in Auftrag gegeben
  • Fünf Kinder zwischen zwei und dreizehn Jahren in Obhut genommen

Wie geht’s weiter?

  • Auswertung der sichergestellten elektronischen Speichermedien
  • Zusammenarbeit mit den Behörden auf den Philippinen
  • Fortsetzung der Ermittlungen im Rahmen des 'Live Distance Child Abuse'
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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