Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Drogenhandel im Darknet in Koblenz
Koblenz () – Das Landgericht Koblenz verhandelt ab Dienstag einen umfangreichen Fall von bandenmäßigem Drogenhandel über das Darknet. Das teilte das gericht am Montag mit.
Dem 44-jährigen Angeklagten Johan B. werden etwa 9.000 Verkaufshandlungen mit Betäubungsmitteln wie MDMA, Amphetamin und Metamphetamin zur Last gelegt, bei denen insgesamt ein dreistelliger Kilogrammbereich erreicht worden sein soll.
Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, als Mitglied einer Bande in nicht geringer Menge mit Drogen gehandelt und diese auch unerlaubt eingeführt zu haben. Dem Konzept der Gruppe zufolge sollen die Betäubungsmittel über die Niederlande eingeführt und oftmals von Köln aus verschickt worden sein.
Einige Sendungen seien auch in den Bezirk des Landgerichts Koblenz geliefert worden.
Der Hauptverhandlungstermin beginnt am 16. Dezember um 9:00 Uhr. Fortsetzungstermine sind für den 17. Dezember sowie den 6., 7. und 14. Januar angesetzt.
In einem separaten Verfahren wurde bereits ein mutmaßliches Bandenmitglied zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt, das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Das Landgericht Koblenz verhandelt einen Fall von bandenmäßigem Drogenhandel über das Darknet.
- Angeklagter Johan B. wird rund 9.000 Verkaufshandlungen mit Drogen wie MDMA und Amphetamin vorgeworfen.
- Drogen wurden über die Niederlande eingeführt und größtenteils von Köln aus verschickt.
Warum ist das wichtig?
- Aufklärung über bandenmäßigen Drogenhandel im Darknet
- Prävention von Drogenkriminalität und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft
- Rechtsdurchsetzung und Strafe für Angehörige krimineller Strukturen
Wer ist betroffen?
- Angeklagter Johan B.
- Mitglieder der Bande
- Empfänger der Drogenlieferungen
Zahlen/Fakten?
- 9.000 Verkaufshandlungen mit Betäubungsmitteln
- dreistelliger Kilogrammbereich bei Drogen
- Hauptverhandlungstermin am 16. Dezember um 9:00 Uhr
Wie geht’s weiter?
- Hauptverhandlung beginnt am 16. Dezember um 9:00 Uhr
- Fortsetzungstermine am 17. Dezember, 6., 7. und 14. Januar
- Separate Verurteilung eines mutmaßlichen Bandenmitglieds steht noch nicht rechtskräftig fest
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