Land investiert 250.000 Euro in Mainzer Zyklotron

29. Juli 2026
1 min Lesezeit

Wissenschaft in stärkt Nuklearmedizin

Mainz () – Das Land hat die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit 250.000 Euro für den Ausbau ihres Zykloton-Beschleunigers unterstützt. Mit dem Geld wird ein neues Synthese-Modul angeschafft, wie die Universität am Dienstag mitteilte.

Das Modul ermöglicht die Herstellung gebrauchsfertiger Radiopharmaka für die Positronen-Emissions-Tomografie (PET).

Der Einsatz verbessere die regionale Versorgung mit Radiopharmaka für PET-Untersuchungen, hieß es. Zugleich würden Forschung und Ausbildung in Nuklearmedizin, Chemie und Physik gestärkt.

Wissenschaftsminister Clemens Hoch (SPD) erklärte, die Förderung sei eine wichtige Investition in den Wissenschafts- und Gesundheitsstandort. JGU-Präsident Georg Krausch dankte dem Land und hob die interdisziplinären Möglichkeiten hervor.

Das Zykloton war 2015 installiert und 2016 in Betrieb genommen worden.

Es erzeugt das kurzlebige Fluor-18, das innerhalb von 110 Minuten zu Radiopharmaka verarbeitet und an Kliniken geliefert werden muss. Von Mainz aus sollen künftig medizinische Zentren in der gesamten Rhein-Main-Region versorgt werden.

Eine vergleichbare Möglichkeit gab es in Rheinland-Pfalz bisher nicht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Land investiert 250.000 Euro in Mainzer Zyklotron

Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Rheinland-Pfalz unterstützt die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit 250.000 Euro beim Ausbau des Zykloton-Beschleunigers
  • Das Geld dient zur Anschaffung eines neuen Synthese-Moduls zur Herstellung gebrauchsfertiger Radiopharmaka für PET
  • Durch die neue Möglichkeit sollen künftig medizinische Zentren in der Rhein-Main-Region besser mit Radiopharmaka versorgt werden

Warum ist das wichtig?

  • Bessere regionale Versorgung mit Radiopharmaka für PET-Untersuchungen durch schnellere Herstellung aus Fluor-18
  • Stärkung von Forschung und Ausbildung in Nuklearmedizin, Chemie und Physik durch neues Synthese-Modul
  • Investition in Wissenschafts- und Gesundheitsstandort, da bisher in Rheinland-Pfalz eine vergleichbare Möglichkeit fehlte

Wer ist betroffen?

  • Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Medizinische Zentren in der Rhein-Main-Region
  • Kliniken, die Radiopharmaka für PET-Untersuchungen erhalten

Zahlen/Fakten?

  • 250.000 Euro Förderung für den Ausbau des Zykloton-Beschleunigers der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 2015 installiert, 2016 in Betrieb genommen
  • Fluor-18 muss innerhalb von 110 Minuten zu Radiopharmaka verarbeitet und an Kliniken geliefert werden

Wie geht’s weiter?

  • Die JGU Mainz beschafft ein neues Synthese-Modul, um gebrauchsfertige Radiopharmaka für PET herzustellen
  • Damit soll künftig die regionale Versorgung mit PET-Radiopharmaka in der Rhein-Main-Region verbessert werden
  • Von Mainz aus sollen medizinische Zentren in der Region beliefert werden, da eine vergleichbare Möglichkeit bisher in Rheinland-Pfalz fehlte
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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