Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Die gewerblichen Schlachtunternehmen in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr rund 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch erzeugt. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stieg die Menge damit das zweite Jahr in Folge, liegt aber deutlich unter dem Niveau von 2010.
Der Schwerpunkt der Schweineschlachtungen lag im Regierungsbezirk Münster, auf den 43,6 Prozent des Schlachtgewichtes entfielen.
Bei Rindern setzte sich der seit 2015 anhaltende Rückgang fort. Die Schlachtmenge sank im Langzeitvergleich zu 2010 um mehr als ein Viertel auf einen neuen Tiefstand von rund 160.300 Tonnen.
Mehr als die Hälfte des erzeugten Rindfleischs stammte aus dem Regierungsbezirk Detmold. Eine gegenläufige Entwicklung gab es bei Geflügel: Hier erreichte die Schlachtmenge mit 58.300 Tonnen einen neuen Höchstwert und liegt ein Viertel über dem Stand von 2010.
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft importierte im vergangenen Jahr über 682.000 Tonnen Fleisch und Fleischerzeugnisse.
Während die Importmenge insgesamt auf ähnlichem Niveau wie 2010 blieb, stieg der Warenwert um 52 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro. Die Exportmenge von Fleisch und Fleischerzeugnissen aus NRW ging im gleichen Zeitraum um 17,5 Prozent zurück, der Wert stieg jedoch um 16,7 Prozent.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hühner |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Gewerbliche Schlachtunternehmen in Nordrhein-Westfalen erzeugten 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch im vergangenen Jahr.
- Rückgang der Rinderschlachtungen um mehr als ein Viertel auf 160.300 Tonnen.
- Höchstwert bei Geflügelschlachtungen mit 58.300 Tonnen, ein Viertel über dem Stand von 2010.
Warum ist das wichtig?
- Bedeutung der Schweinefleischproduktion für die regionale Wirtschaft in NRW
- Rückgang der Rindfleischproduktion weist auf mögliche Marktveränderungen hin
- Anstieg der Geflügelschlachtungen zeigt veränderte Konsumgewohnheiten
Wer ist betroffen?
- gewerbliche Schlachtunternehmen in Nordrhein-Westfalen
- Verbraucher von Fleisch und Fleischerzeugnissen
- Rinderzuchtbetriebe
Zahlen/Fakten?
- 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch erzeugt in NRW
- Schlachtmenge Rinder fiel auf 160.300 Tonnen
- 682.000 Tonnen Fleisch importiert, Warenwert 2,5 Milliarden Euro
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der Trends in der Fleischproduktion fortsetzen
- Weitere Entwicklungen bei Schlachtunternehmen analysieren
- Importe und Exporte im Fleischsektor im Auge behalten
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