Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheit: Evakuierung wegen Granatenfund in Düsseldorf
Düsseldorf () – In Düsseldorf-Oberbilk haben Sondierungsarbeiten zur Entdeckung einer Artilleriegranate aus dem Zweiten Weltkrieg geführt. Die Granate wird am Abend kontrolliert gesprengt, teilte die Stadt Düsseldorf am Mittwoch mit.
Dazu müssen bis spätestens 19 Uhr in einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle an der Harffstraße bis zu 1.200 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
Die Stadt appelliert an die betroffenen Bürger, den Evakuierungsaufforderungen im Gefahrenbereich zügig zu folgen, um die Entschärfung nicht unnötig zu verzögern. Die kontrollierte Sprengung erfolgt durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf, der die Granate in eine neu geschaffene Grube versetzen und mit rund 60 Tonnen Sand abdecken wird.
Bei der Sprengung kann ein Knallgeräusch zu hören sein.
Für diejenigen, die während der Evakuierungszeit eine Anlaufstelle benötigen, stehen ab 18:30 Uhr die Räume der Benzenberg-Realschule, Siegburger Straße 38, offen. Dort wird eine Betreuung organisiert.
Zudem stehen an der Ecke Harffstraße/Siegburger Straße Rheinbahnbusse für den Transfer zur Betreuungsstelle zur Verfügung. Menschen, die in der Gefahrenzone wohnen und aufgrund von Bettlägerigkeit oder Behinderung ihre Wohnungen nicht selbst verlassen können, können den Transport über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer 19222 bestellen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- In Düsseldorf-Oberbilk wurde eine Artilleriegranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
- Bis zu 1.200 Menschen müssen ihre Wohnungen im 300-Meter-Radius um die Fundstelle evakuieren.
- Die Granate wird am Abend kontrolliert gesprengt.
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten durch Evakuierung
- Gefahrenabwehr bei der kontrollierten Sprengung von Kampfmitteln
- Unterstützung für betroffene Bürger während der Evakuierung
Wer ist betroffen?
- Bis zu 1.200 Menschen in einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle
- Bewohner der Harffstraße
- Menschen mit Bettlägerigkeit oder Behinderung in der Gefahrenzone
Zahlen/Fakten?
- 1.200 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen
- Radius: 300 Meter um die Fundstelle
- Kontrolleige Sprengung durch Kampfmittelbeseitigungsdienst mit 60 Tonnen Sand
Wie geht’s weiter?
- Kontrollierte Sprengung der Granate am Abend
- Evakuierung bis 19 Uhr für 1.200 Personen im Radius von 300 Metern
- Anlaufstelle in der Benzenberg-Realschule ab 18:30 Uhr

