Nordrhein-Westfalen: EU-Zahlungsdienste stärken
Düsseldorf () – Die regierungstragenden Fraktionen von Grünen und CDU im nordrhein-westfälischen Landtag haben einen gemeinsamen Vorstoß zur Stärkung europäischer digitaler Bezahldienste angekündigt. Das teilten die finanzpolitischen Sprecher Simon Rock (Grüne) und Raphael Tigges (CDU) am Dienstag mit.
Ziel des Antrags ist es, die Abhängigkeit von globalen Anbietern wie Mastercard, Visa oder PayPal zu verringern und gleichzeitig die digitale Souveränität Europas zu stärken.
Konkret sollen europäische Alternativen wie der Dienst Wero gezielt bei Gebührenzahlungen in Behörden und Ämtern des Landes und der Kommunen eingesetzt werden. „Europa muss im Zahlungsverkehr unabhängiger werden“, sagte Rock.
Der Landtag habe den Antrag planmäßig am vergangenen Mittwoch zur Beratung an den zuständigen Fachausschuss überwiesen, hieß es weiter. Tigges ergänzte, dass die digitalen Angebote das Bargeld ergänzen, aber nicht ersetzen sollen.
Ziel sei eine moderne, bürgerfreundliche Verwaltung, die europäische Innovationen nutze und die technologische Unabhängigkeit stärke.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Landtag Nordrhein-Westfalen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Grüne und CDU im Landtag Nordrhein-Westfalen kündigen einen gemeinsamen Vorstoß zur Stärkung europäischer digitaler Bezahldienste an
- Ziel ist es, die Abhängigkeit von globalen Anbietern wie Mastercard, Visa und PayPal zu verringern und mit europäischen Alternativen wie Wero Gebührenzahlungen in Behörden und Kommunen umzusetzen
- Der Antrag wurde planmäßig an den zuständigen Fachausschuss zur Beratung überwiesen und soll eine moderne, bürgerfreundliche Verwaltung unterstützen
Warum ist das wichtig?
- Verringerung der Abhängigkeit von globalen Anbietern wie Mastercard, Visa und PayPal und damit Stärkung der europäischen digitalen Souveränität
- Gezielter Einsatz europäischer Bezahldienste wie Wero für Gebührenzahlungen in Behörden und Kommunen
- Unterstützung einer modernen, bürgerfreundlichen Verwaltung durch europäische Innovationen bei Bezahlangeboten
Wer ist betroffen?
- Bürgerinnen und Bürger in Behörden und Ämtern des Landes sowie der Kommunen in Nordrhein-Westfalen
- Verbraucherinnen und Verbraucher, die in NRW Gebührenzahlungen mit digitalen Bezahldiensten leisten
Zahlen/Fakten?
- 2 finanzpolitische Sprecher: Simon Rock (Grüne) und Raphael Tigges (CDU)
- Antragsberatung im zuständigen Fachausschuss am vergangenen Mittwoch
- Ziel: Gebührenzahlungen in Behörden und Ämtern des Landes sowie der Kommunen mit europäischer Alternative wie Wero einsetzen
Wie geht’s weiter?
- Der Landtag berät den gemeinsamen Antrag der Grünen und CDU zur Stärkung europäischer digitaler Bezahldienste im zuständigen Fachausschuss
- Europäische Alternativen wie Wero sollen gezielt bei Gebührenzahlungen in Behörden und Ämtern des Landes sowie der Kommunen eingesetzt werden
- Die digitalen Angebote sollen Bargeld ergänzen, aber nicht ersetzen
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