NRW setzt Förderung für Kastration herrenloser Katzen fort

2. April 2026
1 min Lesezeit

NRW setzt Förderung für Kastration herrenloser Katzen fort

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Tierschutz in Nordrhein-Westfalen: Katzenschutzprogramm

() – Das Land stellt in diesem Jahr 200.000 Euro für die Kastration verwilderter Hauskatzen bereit. Das teilte das Landwirtschaftsministerium für Landwirtschaft am Donnerstag mit.

Das Förderprogramm läuft bereits seit mehr als zehn Jahren und soll die unkontrollierte Vermehrung der Tiere eindämmen.

Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) sagte, eine unkontrollierte Vermehrung habe Auswirkungen auf die Natur und führe zu einem erhöhten Infektions- und Erkrankungsdruck innerhalb der Katzenpopulation. Das Programm stärke die Zusammenarbeit von Behörden, Tierschutzvereinen, Tierarztpraxen und Ehrenamtlichen.

Besonderer Dank gelte den Helfern, die die Tiere einfingen, kastrieren ließen und wieder aussetzten.

Tierschutzvereine können Zuwendungen in Höhe von 35 Euro pro Kater und 60 Euro pro Katze beantragen, maximal jedoch 5.000 Euro pro Verein. Anträge sind ab sofort beim Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung (LAVE) möglich.

Das Ministerium wies darauf hin, dass sich das Programm ausschließlich auf verwilderte Hauskatzen bezieht und nicht auf die streng geschützte europäische Wildkatze.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katze (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Nordrhein-Westfalen stellt 200.000 Euro für Kastration verwilderter Hauskatzen bereit.
  • Förderprogramm läuft seit über zehn Jahren zur Eindämmung unkontrollierter Vermehrung.
  • Tierschutzvereine können Zuwendungen für Kastrationen beantragen; Programm richtet sich nur an verwilderte Hauskatzen.

Warum ist das wichtig?

  • Eindämmung der unkontrollierten Vermehrung von Katzen
  • Reduzierung des Infektions- und Erkrankungsdrucks innerhalb der Katzenpopulation
  • Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Behörden, Tierschutzvereinen und Ehrenamtlichen

Wer ist betroffen?

  • verwilderte Hauskatzen
  • Tierschutzvereine
  • Ehrenamtliche Helfer

Zahlen/Fakten?

  • 200.000 Euro für Kastration verwilderter Hauskatzen in NRW
  • 35 Euro pro Kater und 60 Euro pro Katze Zuwendung für Tierschutzvereine
  • Maximal 5.000 Euro pro Verein

Wie geht’s weiter?

  • Förderung der Kastration verwilderter Hauskatzen mit 200.000 Euro in NRW
  • Anträge ab sofort beim Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung möglich
  • Zuwendungen für Tierschutzvereine bis maximal 5.000 Euro pro Verein
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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