Hertener stimmen mehrheitlich für Olympia-Beteiligung, Quorum aber verfehlt

19. April 2026
1 min Lesezeit

Hertener stimmen mehrheitlich für Olympia-Beteiligung, Quorum aber verfehlt

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Bürgerentscheid in Herten zur Olympiabewerbung

Herten () – Die Bürger in Herten haben sich in einem Ratsbürgerentscheid mehrheitlich, aber nicht ausreichend für eine Beteiligung an der Olympia-Bewerbung der Region KölnRheinRuhr ausgesprochen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Für einen Erfolg des Bürgerentscheids hätten mindestens 6.834 Ja-Stimmen (15 Prozent der Stimmberechtigten) abgegeben werden müssen, es votierten jedoch nur 5.719 Personen dafür.

Gegen eine Beteiligung sprachen sich 2.031 Personen aus, 21 Stimmen waren ungültig. Damit wird sich Herten nicht an der geplanten Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 beteiligen.

Für die Stadt war die Halde Hoheward als möglicher Austragungsort für Mountainbike-Wettbewerbe im Gespräch.

Bürgermeister Fred Toplak zeigte sich enttäuscht, respektierte aber die demokratische Entscheidung. Die Auswirkungen auf die gemeinsame Bewerbung mit der Nachbarstadt und die weitere Rolle der Region sind noch offen und werden in den kommenden Tagen besprochen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Unterzeichnung der Vereinbarung zur Olympiabewerbung (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bürger in Herten stimmen im Ratsbürgerentscheid gegen Olympia-Beteiligung.
  • Notwendige Ja-Stimmen (6.834) nicht erreicht, lediglich 5.719 abgegeben.
  • Herten wird sich nicht an der Olympia-Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044 beteiligen.

Warum ist das wichtig?

  • Bürgerentscheide spiegeln die Meinungen der Bevölkerung wider und fördern die politische Teilhabe.
  • Die Entscheidung beeinflusst die geplante Olympia-Bewerbung und die Position der Region.
  • Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit benachbarten Städten werden künftig relevant.

Wer ist betroffen?

  • Bürger in Herten
  • Stadtverwaltung
  • Bürgermeister Fred Toplak

Zahlen/Fakten?

  • 6.834 Ja-Stimmen erforderlich für Erfolg des Bürgerentscheids
  • 5.719 Ja-Stimmen abgegeben
  • 2.031 Personen gegen eine Beteiligung

Wie geht’s weiter?

  • Auswirkungen auf die gemeinsame Bewerbung mit Recklinghausen werden besprochen
  • Weitere Rolle der Region ist noch offen
  • Nächste Schritte in den kommenden Tagen klären
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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