Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Evakuierung wegen Bombenentschärfung in Köln
Köln () – Die Evakuierung rund um den Bombenblindgänger in Köln-Lindenthal ist am Montagmorgen angelaufen. Wie die Stadt mitteilte, müssen exakt 4.446 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen.
Viele hätten dies bereits getan, da sie sich seit Freitagabend auf die Maßnahme vorbereiten konnten. Die Dürener Straße ist zwischen Militärringstraße und Mommsenstraße gesperrt.
Aktuell sind 96 Krankentransporte angemeldet, darunter Patienten des St.-Elisabeth-Krankenhauses Hohenlind.
Für die Aufstellung der Rettungsfahrzeuge ist die Kitschburger Straße gesperrt. Die KVB hat die Linien 7 und 136 umgeleitet.
Die Linie 136 wird ab der Haltestelle Dürener Straße/Gürtel über den Lindenthalgürtel, die Gleueler Straße und die Militärringstraße umgeleitet. Die Linie 7 verkehrt aus Richtung Porz nur bis zur Haltestelle Dürener Straße/Gürtel und wird dann nach Sülz abgeleitet.
Der Blindgänger war am Freitag bei Bauarbeiten im Bereich Am Mönchshof entdeckt worden.
Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf soll die Bombe im Laufe des Tages entschärfen.
Der Gefahrenbereich wurde mit einem Radius von 500 Metern festgelegt. Alle Kitas und Schulen im Evakuierungsbereich bleiben am Montag geschlossen.
Eine Anlaufstelle für Betroffene wurde in der Theodor-Heuss-Realschule in Köln-Sülz eingerichtet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Straßensperrung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Evakuierung von 4.446 Anwohnern in Köln-Lindenthal aufgrund eines Bombenblindgängers
- Dürener Straße ist zwischen Militärringstraße und Mommsenstraße gesperrt, Rettungsfahrzeuge und Krankentransporte sind betroffen
- Eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe wurde bei Bauarbeiten entdeckt und soll vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Anwohner durch Evakuierung bei Bombenentschärfung
- Sicherstellung von Rettungsdiensten und Krankentransporten
- Minimierung von Risiken durch Schließung von Schulen und Kitas im Gefahrenbereich
Wer ist betroffen?
- 4.446 Anwohner
- Patienten des St.-Elisabeth-Krankenhauses Hohenlind
- Kinder und Eltern von Kitas und Schulen im Evakuierungsbereich
Zahlen/Fakten?
- 4.446 Anwohner müssen ihre Häuser verlassen
- 96 Krankentransporte angemeldet
- Blindgänger: amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder
Wie geht’s weiter?
- Bombenentschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst im Laufe des Tages
- Anlaufstelle für Betroffene in der Theodor-Heuss-Realschule eingerichtet
- Schulen und Kitas im Evakuierungsbereich bleiben geschlossen
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