Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Tiergesundheit im Ennepe-Ruhr-Kreis
Witten () – Im Ennepe-Ruhr-Kreis ist der erste Fall von Geflügelpest bei einem Wildvogel in diesem Ausbruchsgeschehen bestätigt worden. Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Instituts hat den Verdacht bei einer toten Wildgans vom Kemnader See in Witten bestätigt, wie das Kreisveterinäramt mitteilte.
Amtsveterinärin Bettina Maintz erklärte, dass aktuell keine Restriktionszonen eingerichtet und keine allgemeine Stallpflicht angeordnet werden.
Die Kreisverwaltung beobachte die Entwicklung genau und leite bei Bedarf weitere Schritte ein. Derzeit werden regelmäßig Kadaversuchen am Kemnader See und an der Ruhr durchgeführt.
Geflügelhalter werden zu strengen Hygienemaßnahmen aufgefordert, darunter die Trennung von Straßen- und Stallkleidung und die Verwendung von Leitungswasser statt Oberflächenwasser.
Die Bevölkerung wird gebeten, Funde toter Wildvögel dem Veterinäramt zu melden. Für Hundehalter gilt die Leinenpflicht in betroffenen Gebieten.
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