Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Landwirtschaftspolitik in Bad Reichenhall
Bad Reichenhall () – Die Agrarministerkonferenz (AMK) hat einen Antrag Niedersachsens zur Unterstützung der Milchbauern abgelehnt. Das teilte die niedersächsische Agrarministerin Miriam Staudte am Freitag mit.
Unions- und SPD-geführte Länder hätten zwar die schwierige Situation anerkannt, aber jegliche Hilfen für die Betriebe verworfen.
Staudte kritisierte die Haltung ihrer Kollegen von CDU und CSU scharf. Deren Ablehnung eines freiwilligen Lieferverzichts sei ein ‚herber Schlag ins Gesicht‘ für die Landwirte und werde das Höfesterben weiter vorantreiben.
Sie warf den Unionsministern ‚ideologiegetriebenes Kalkül‘ vor. Die Milchpreiskrise erfordere politisches Handeln, so die Ministerin.
Niedersachsen hatte sich gemeinsam mit landwirtschaftlichen Verbänden für die Aktivierung von EU-Kriseninstrumenten eingesetzt.
Ziel war es, die desaströse Preissituation für Rohmilch zu stabilisieren und eine krisenfestere Milchwirtschaft zu fördern. Die Konferenz fand am Freitag in Bad Reichenhall statt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kühe (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Antrag Niedersachsens zur Unterstützung der Milchbauern wurde von der Agrarministerkonferenz abgelehnt.
- Kritik an Unionsministern wegen Ablehnung eines freiwilligen Lieferverzichts.
- Niedersachsen setzte sich für Aktivierung von EU-Kriseninstrumenten ein.
Warum ist das wichtig?
- Ablehnung der Unterstützung für Milchbauern verschärft die Krise in der Landwirtschaft
- Fehlende politische Maßnahmen könnten zum Höfesterben führen
- Dringender Bedarf an Kriseninstrumenten zur Stabilisierung der Milchpreise
Wer ist betroffen?
- Milchbauern
- Agrarministerin Miriam Staudte
- CDU und CSU-geführte Länder
Zahlen/Fakten?
- Antrag Niedersachsens zur Unterstützung der Milchbauern abgelehnt
- Niedersachsen setzte sich für Aktivierung von EU-Kriseninstrumenten ein
- Ziel: Stabilisierung der Preissituation für Rohmilch
Wie geht’s weiter?
- Niedersachsen setzt sich weiterhin für Unterstützung der Milchbauern ein.
- Weitere Maßnahmen und politische Gespräche könnten folgen.
- Mögliche Aktivierung von EU-Kriseninstrumenten bleibt im Fokus.
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