Industrie-Investitionen in Niedersachsen gingen 2024 leicht zurück

15. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Industrie-Investitionen in Niedersachsen gingen 2024 leicht zurück

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft in Niedersachsen: Investitionsentwicklung 2023

() – Die niedersächsischen Industriebetriebe haben im vergangenen Jahr rund 6,3 Milliarden Euro in Bauten, Maschinen und Ausstattung investiert. Das teilte das Landesamt für Statistik (LSN) am Montag mit.

Gegenüber dem Jahr 2023 bedeutet das einen Rückgang der Investitionsausgaben um 2,5 Prozent oder etwa 164 Millionen Euro.

Mit Abstand am meisten wurde in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen investiert. Auf diesen Bereich entfiel mit rund 1,8 Milliarden Euro ein Anteil von 27,8 Prozent am Gesamtvolumen.

Allerdings sanken die Investitionen in dieser Branche im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Fünftel. Deutlich zugelegt hat dagegen die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln, wo die Investitionen um 28,8 Prozent auf 908 Millionen Euro stiegen.

Der Großteil des Geldes, rund 5,5 Milliarden Euro oder 86 Prozent, floss in Ausrüstungsgüter wie Maschinen und Geschäftsausstattung.

Die durchschnittliche Investitionsquote, also das Verhältnis von Investitionen zum Umsatz, blieb mit 2,6 Prozent konstant. Pro Beschäftigtem wurden im Schnitt etwa 11.400 Euro investiert, etwa 100 Euro weniger als 2023.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Niedersächsische Industriebetriebe investierten 6,3 Milliarden Euro in 2023, ein Rückgang um 2,5 Prozent.
  • Höchste Investitionen in der Herstellung von Kraftwagen, aber um mehr als ein Fünftel gesunken; Zuwachs in der Nahrungsmittelproduktion um 28,8 Prozent.
  • 86 Prozent der Investitionen flossen in Ausrüstungsgüter; durchschnittliche Investitionsquote blieb konstant bei 2,6 Prozent.

Warum ist das wichtig?

  • Bedeutung der Investitionen für die wirtschaftliche Stabilität der Region
  • Veränderungen in der Investitionsstruktur können Trends in der Industrie anzeigen

Wer ist betroffen?

  • niedersächsische Industriebetriebe
  • Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
  • Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln

Zahlen/Fakten?

  • 6,3 Milliarden Euro Investitionen der niedersächsischen Industriebetriebe im vergangenen Jahr
  • Rückgang der Investitionsausgaben um 2,5 Prozent oder etwa 164 Millionen Euro
  • 1,8 Milliarden Euro in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (27,8 Prozent am Gesamtvolumen)
  • Investitionen in Nahrungs- und Futtermitteln stiegen um 28,8 Prozent auf 908 Millionen Euro
  • 5,5 Milliarden Euro oder 86 Prozent in Ausrüstungsgüter geflossen
  • Durchschnittliche Investitionsquote bei 2,6 Prozent
  • Ca. 11.400 Euro Investitionen pro Beschäftigtem, etwa 100 Euro weniger als 2023

Wie geht’s weiter?

  • Überprüfung der Investitionsstrategien in der Automobilbranche notwendig.
  • Förderung der Investitionen im Bereich Nahrungs- und Futtermittelindustrie möglich.
  • Analyse der Gründe für den Rückgang der Gesamtinvestitionen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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