Linke und SPD fordern analogen Zugang zu Behördendienstleistungen

8. Mai 2026
1 min Lesezeit

Linke und SPD fordern analogen Zugang zu Behördendienstleistungen

Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Digitalisierung und Verwaltung in Schwerin

() – Die Linksfraktion im Landtag hat gemeinsam mit der SPD einen Antrag zum gleichberechtigten Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen in Zeiten der Digitalisierung eingebracht. Das hat der finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin, am Freitag mitgeteilt.

Koplin betonte, dass die Digitalisierung in der Verwaltung kein Selbstzweck sei, sondern den Menschen dienen müsse.

Digitale Angebote dürften keine Türen für Menschen ohne Internetanschluss oder teure Endgeräte zuschlagen. Während Berufstätige von digitalen Anträgen profitierten, sei der Gang zum Amtstresen für viele ältere Menschen die Grundvoraussetzung, um zu ihrem Recht zu kommen.

Die Fraktion fordert einen garantierten analogen Zugang zu allen zentralen Leistungen ohne digitalen Zwang.

Die Erreichbarkeit vor Ort müsse das Rückgrat der Verwaltung bleiben. Effizienzgewinne durch Automatisierung dürften nicht für Stellenstreichungen genutzt werden, sondern müssten in die persönliche Beratung fließen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Linksfraktion und SPD im Landtag Mecklenburg-Vorpommern bringen Antrag für gleichberechtigten Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen ein.
  • Digitalisierung der Verwaltung soll Menschen dienen, ohne den Zugang für Personen ohne Internet zu erschweren.
  • Antrag fordert garantierten analogen Zugang zu zentralen Leistungen und betont Wichtigkeit der persönlichen Beratung.

Warum ist das wichtig?

  • Sicherstellung des gleichberechtigten Zugangs zu Verwaltungsdienstleistungen für alle Bürger
  • Vermeidung einer digitalen Benachteiligung für Menschen ohne Internet und digitale Geräte
  • Erhalt der analogen Angebote für persönliche Beratung und Unterstützung der älteren Generation

Wer ist betroffen?

  • Berufstätige
  • Ältere Menschen
  • Personen ohne Internetanschluss oder teure Endgeräte

Zahlen/Fakten?

  • Antrag zum gleichberechtigten Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen von Linksfraktion und SPD
  • Digitalisierung soll den Menschen dienen, nicht Selbstzweck sein
  • Forderung nach garantiertem analogem Zugang zu allen zentralen Leistungen

Wie geht’s weiter?

  • Weiterentwicklung des Antrags zum gleichberechtigten Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen
  • Sicherstellung des analogen Zugangs zu zentralen Leistungen
  • Nutzung von Effizienzgewinnen zur Verbesserung der persönlichen Beratung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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