Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftspolitik in Mecklenburg-Vorpommern im Fokus
Schwerin () – Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat das Urteil des Oberverwaltungsgerichts zur Öffnungszeitenverordnung als „Niederlage mit Ansage“ bezeichnet. Das teilte der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Henning Foerster, am Donnerstag mit.
Er machte das SPD-geführte Wirtschaftsministerium für den „politischen Scherbenhaufen“ verantwortlich, da es Warnungen vor einem Rechtsstreit ignoriert habe.
Foerster erklärte, im Koalitionsvertrag sei eine klare Regelung zur Fortführung der Bäderverkaufsordnung vereinbart worden, um einen rechtssicheren Rahmen zu schaffen. Das Wirtschaftsministerium habe diesen Pfad jedoch verlassen und wirtschaftliche Interessen über einen Konsens mit den Gewerkschaften gestellt.
Der nun gescheiterte Kurs schade allen tourismusabhängigen Unternehmen im Land, so der Abgeordnete.
Die Linke forderte das Ministerium auf, von einer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht abzusehen und stattdessen umgehend den Dialog mit Gewerkschaften und Kirche zu suchen. Foerster wies zudem die Argumentation von Wirtschaftsverbänden zurück, weniger verkaufsoffene Sonntage führten zu massiven Umsatzeinbußen.
Es handele sich um einen Verlagerungseffekt, und der Sonntagsschutz dürfe nicht für „phantomhafte Umsatzsteigerungen“ geopfert werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern bezeichnet Urteil des Oberverwaltungsgerichts als "Niederlage mit Ansage".
- Wirtschaftsministerium wird für Ignorieren von Warnungen und schlechten Kurs verantwortlich gemacht.
- Forderung an das Ministerium, Dialog mit Gewerkschaften und Kirche zu suchen und auf Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht zu verzichten.
Warum ist das wichtig?
- Bedeutung der rechtssicheren Regelung für die Bäderverkaufsordnung
- Einfluss auf tourismusabhängige Unternehmen im Land
- Notwendigkeit des Dialogs mit Gewerkschaften und Kirche
Wer ist betroffen?
- Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern
- tourismusabhängige Unternehmen im Land
- Gewerkschaften und Kirche
Zahlen/Fakten?
- Urteil des Oberverwaltungsgerichts als "Niederlage mit Ansage" bezeichnet
- SPD-geführtes Wirtschaftsministerium verantwortlich für "politischen Scherbenhaufen"
- Forderung nach Dialog mit Gewerkschaften und Kirche, statt Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht
Wie geht’s weiter?
- Suche den Dialog mit Gewerkschaften und Kirche
- Keine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einlegen
- Schaffung eines rechtssicheren Rahmens zur Fortführung der Bäderverkaufsordnung
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