Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Betrugsfall in Wolgast aufgeklärt
Wolgast () – Die Polizei hat in Wolgast einen mutmaßlichen Betrugsfall aufgeklärt und einen Verdächtigen vorläufig festgenommen. Wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten, hatte sich ein 69-jähriger Mann an die Polizei gewandt, nachdem er Zweifel an einem vermeintlichen Investmentangebot im Internet bekommen hatte.
Der Rentner war Mitte Mai auf eine Online-Werbung aufmerksam geworden, die hohe Gewinne durch Geldanlagen versprach.
Nach einer ersten Einzahlung von 250 Euro wurde ihm nach Angaben der Polizei vorgegaukelt, sein Investment habe innerhalb weniger Wochen einen hohen fünfstelligen Gewinn erzielt. Für die Auszahlung sollte er jedoch zunächst 28.000 Euro als angebliche Sicherheitsleistung entrichten.
Das Geld sollte persönlich von einem Mitarbeiter der Firma abgeholt werden.
Da der Mann einen Betrug vermutete, informierte er die Polizei noch vor der geplanten Übergabe. Einsatzkräften gelang es daraufhin, den mutmaßlichen Geldabholer bei dem Treffen zu stellen.
Der 22-jährige ukrainische Staatsangehörige wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des Anlagebetrugs ermittelt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Festnahme mit Handschellen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Polizei in Wolgast hat einen mutmaßlichen Betrugsfall aufgeklärt und einen Verdächtigen festgenommen.
- 69-jähriger Mann wendete sich an die Polizei wegen eines betrügerischen Investmentangebots.
- 22-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger wurde bei der Geldübergabe festgenommen.
Warum ist das wichtig?
- Aufklärung eines Betrugsfalls schützt ältere Personen vor finanziellen Schäden
- Sensibilisierung für Betrugsmaschen im Internet
- Kooperation zwischen Bürgern und Polizei fördert Sicherheit
Wer ist betroffen?
- 69-jähriger Rentner
- 22-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger
Zahlen/Fakten?
- 69-jähriger Mann bemerkte Betrug nach Investmentangebot
- Erste Einzahlung von 250 Euro, gefälschter Gewinn von über 10.000 Euro
- 28.000 Euro als angebliche Sicherheitsleistung verlangt
Wie geht’s weiter?
- Weitere Ermittlungen gegen den 22-jährigen Verdächtigen
- Aufklärung möglicher weiterer Geschädigter
- Prüfung des Online-Angebots auf Betrugsmerkmale
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