Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Erster Einsatz von synthetischem Kerosin in Frankfurt
Frankfurt () – Synthetischer Flugkraftstoff aus dem Industriepark Frankfurt-Höchst ist erstmals in einem regulären Passagierflug eingesetzt worden. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit.
Das „Power-to-Liquid-Kerosin“ stammt aus der Anlage „Era one“ des Unternehmens Ineratec und wurde auf einem KLM-Flug von Amsterdam nach Hamburg genutzt.
Die Anlage in Frankfurt-Höchst erhielt zugleich nach Angaben des Ministeriums als weltweit erste sogenannte „Fischer-Tropsch-Power-to-Liquid-Anlage“ eine EU-Zertifizierung für erneuerbare Kraftstoffe nicht biogenen Ursprungs. Damit erfülle der dort hergestellte Kraftstoff die Anforderungen der europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie für solche Kraftstoffe.
In der Anlage werden aus grünem Wasserstoff und abgeschiedenem Kohlendioxid synthetische Kraftstoffe hergestellt.
Die Zertifizierung ermöglicht es, die Kraftstoffe künftig auf verbindliche Quoten für erneuerbare Kraftstoffe im Verkehrssektor anzurechnen.
Das Land Hessen unterstützt den Aufbau einer Wasserstoff- und Power-to-Liquid-Wirtschaft seit mehreren Jahren. Nach Ministeriumsangaben wurde unter anderem die Planung und der Bau eines Tanklagers am Standort mit bis zu 1,1 Millionen Euro gefördert.
Ziel sei es, Forschung, industrielle Produktion und den Markthochlauf klimafreundlicher Technologien stärker zu verbinden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | KLM und Lufthansa (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Synthetischer Flugkraftstoff aus Frankfurt-Höchst erstmals in regulärem Passagierflug eingesetzt.
- "Power-to-Liquid-Kerosin" erstmals auf KLM-Flug von Amsterdam nach Hamburg genutzt.
- Anlage erhielt EU-Zertifizierung für erneuerbare Kraftstoffe nicht biogenen Ursprungs.
Warum ist das wichtig?
- Erster Einsatz von synthetischem Flugkraftstoff im regulären Passagierflug zeigt Fortschritte in der Luftfahrttechnologie.
- EU-Zertifizierung zur Anrechnung auf erneuerbare Kraftstoffquoten stärkt Markt und Akzeptanz.
- Unterstützung durch das Land Hessen fördert klima- und technologiefreundliche Entwicklungen.
Wer ist betroffen?
- Passagiere von KLM-Flügen
- Betreiber der Anlage "Era one"
- Ministerium für Wirtschaft und Umwelt in Hessen
Zahlen/Fakten?
- Erster Einsatz von synthetischem Flugkraftstoff aus dem Industriepark Frankfurt-Höchst auf einem KLM-Flug
- Anlage "Era one" erhielt als weltweit erste EU-Zertifizierung für erneuerbare Kraftstoffe nicht biogenen Ursprungs
- Land Hessen fördert Aufbau einer Wasserstoff- und Power-to-Liquid-Wirtschaft mit bis zu 1,1 Millionen Euro
Wie geht’s weiter?
- Weitere Tests und Anwendungen des synthetischen Flugkraftstoffs aus Frankfurt-Höchst planen
- Ausbau der Wasserstoff- und Power-to-Liquid-Wirtschaft in Hessen fortsetzen
- Verbindung von Forschung, industrieller Produktion und Markthochlauf klimafreundlicher Technologien stärken
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