Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftspolitik in Hessen: Körperschaftsteuersenkung gefordert
Wiesbaden () – Vor dem CDU-Bundesparteitag hat Hessens Ministerpräsident Boris Rhein ein Vorziehen der Körperschaftsteuersenkung gefordert. „Wenn es finanziell möglich ist, sollte die Senkung der Körperschaftsteuer, die für Anfang 2028 geplant ist, um ein Jahr vorgezogen werden“, sagte der CDU-Landesvorsitzende dem Nachrichtenmagazin „Focus“.
„Und die Stromsteuersenkung für alle muss kommen. Auch die Senkung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen sollte so rasch wie möglich angegangen werden“, so Rhein.
Einer Reform der Erbschaftsteuer, die manche Erben mehr belastet, erteilte der Regierungschef eine Absage.
„Eine Erhöhung der Erbschaftssteuer brauchen wir auf keinen Fall. Ich verstehe ja, dass die SPD in einem Jahr mit fünf Landtagswahlen diesen alten Hut wieder aus der Mottenkiste holt“, sagte er weiter.
In einer schweren Wirtschaftskrise sei das aber das falsche Signal.
„Wir haben doch kein Problem mit faulen Erben, die ohne Anstrengung zu Vermögen kommen“, behauptete Rhein.
„Stattdessen würden die SPD-Pläne viele Familienunternehmen treffen, die dann ihr Unternehmen verkaufen müssen, um die Erbschaftssteuer zu zahlen. Oder sie machen ganz einfach dicht.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Boris Rhein am 14.02.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Boris Rhein fordert ein Vorziehen der Körperschaftsteuersenkung auf 2027.
- Er lehnt eine Erhöhung der Erbschaftssteuer ab und kritisiert SPD-Pläne dazu.
- Rhein spricht sich für eine Stromsteuersenkung und schnelle Anpassungen der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen aus.
Warum ist das wichtig?
- Vorziehen der Körperschaftsteuersenkung könnte wirtschaftliche Stabilität fördern
- Stromsteuersenkung und Entlastung für einkommensschwächere Gruppen unterstützen Konsum und Wachstum
- Ablehnung einer Erbschaftsteuererhöhung schützt Familienunternehmen und Arbeitsplätze
Wer ist betroffen?
- Unternehmen, die betroffen sind von der Erbschaftsteuer
- Familienunternehmen, die möglicherweise verkaufen müssen oder schließen könnten
- Erben, die durch eine Erhöhung der Erbschaftsteuer belastet würden
Zahlen/Fakten?
- Körperschaftsteuersenkung soll von 2028 auf 2027 vorgezogen werden
- Stromsteuersenkung und schnelle Einkommensteuersenkung für kleine und mittlere Einkommen gefordert
- Keine Erhöhung der Erbschaftssteuer geplant, um Familienunternehmen nicht zu belasten
Wie geht’s weiter?
- Forderung nach Vorziehen der Körperschaftsteuersenkung um ein Jahr
- Stromsteuersenkung und Einkommensteuersenkung für kleine und mittlere Einkommen sollen schnell angegangen werden
- Ablehnung einer Erhöhung der Erbschaftssteuer
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