Reiche gegen Erhöhung der Erbschaftsteuer

9. April 2026
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Reiche gegen Erhöhung der Erbschaftsteuer

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftspolitik in Berlin: Erbschaftsteuer-Debatte

() – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat Forderungen nach einer Erhöhung der Erbschaftsteuer eine Absage erteilt.

„Eine Erhöhung der Erbschaftsteuer wäre schädlich für unser Land. Wir würden damit vor allem Familienunternehmen treffen – die stabilste Säule unserer Wirtschaft“, sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtenmagazin Focus. „Leistungsträger unter Generalverdacht zu stellen, ist der falsche Weg. Wir warten jetzt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ab und ändern dann, was verfassungsrechtlich geboten ist – nicht mehr und nicht weniger.“

Gerechtigkeit bedeute auch, „diejenigen zu schützen, die Verantwortung tragen und mit ihrem persönlichen Vermögen haften“. Dazu gehörten Familienunternehmer, fügte die Bundesministerin hinzu.

Nach Ansicht von Reiche muss das von Schwarz-Rot geplante Reformpaket das „Aufstiegsversprechen wieder einlösen“. Es brauche ein gemeinsames Ziel, eine übergreifende Erzählung, fordert die Christdemokratin. „Ich möchte, dass dieses Land 2030 wieder wettbewerbsfähig wird und wächst: mit bezahlbarer Energie, stabilen Sozialsystemen, einem attraktiven Steuersystem und einem digitalen Staat. Unternehmertum muss wieder Spaß machen. Wenn wir diese Perspektive glaubwürdig vermitteln, sind die Menschen auch bereit, vorübergehend Belastungen in Kauf zu nehmen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katherina Reiche (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Katherina Reiche weist Erhöhungen der Erbschaftsteuer zurück.
  • Sie betont, dass dies Familienunternehmen schädigen würde.
  • Reiche fordert ein Reformpaket zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bis 2030.

Warum ist das wichtig?

  • Erhöhung der Erbschaftsteuer könnte Familienunternehmen schädigen.
  • Schutz der Leistungsträger und verantwortungsvoller Unternehmer ist wichtig.
  • Ziel ist die Wiederherstellung von Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum bis 2030.

Wer ist betroffen?

  • Familienunternehmen
  • Leistungsträger
  • Familienunternehmer

Zahlen/Fakten?

  • Keine Angabe

Wie geht’s weiter?

  • Abwarten des Urteils des Bundesverfassungsgerichts
  • Anpassungen entsprechend der verfassungsrechtlichen Vorgaben
  • Fokus auf wettbewerbsfähige Wirtschaft bis 2030 mit attraktiven Rahmenbedingungen
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