Miersch beklagt "übliche Reflexe" in Erbschaftssteuer-Debatte

17. Januar 2026
1 min Lesezeit

Miersch beklagt "übliche Reflexe" in Erbschaftssteuer-Debatte

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Erbschaftsteuer-Debatte in Berlin

() – SPD-Bundestagsfraktionschef Matthias Miersch hat mit Unverständnis auf die Kritik der Union an den Erbschaftsteuer-Plänen seiner Partei reagiert und den Vorschlag Bayerns zu einer Regionalisierung des Systems zurückgewiesen.

„Ich wünsche mir, dass wir in unaufgeregt Debatten führen können und nicht sofort in die üblichen Reflexe verfallen“, sagte Miersch dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Er ergänzte, dass mit den SPD-Plänen 85 Prozent der Unternehmen in Deutschland von der Erbschaftssteuer befreit wären und Erben nicht auf einen Schlag belastet würden. Sie könnten die Steuerschuld über 20 Jahre abzahlen.

Den Vorschlag von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), die Erbschaftssteuer zu regionalisieren, um länderspezifisch großzügigere Regelungen durchsetzen zu können, bezeichnete Miersch als unsolidarisch. „Wir sollten mehr auf Zusammenhalt setzen in Deutschland. Eine solche Regionalisierung bewirkt das genaue Gegenteil“, sagte der Sozialdemokrat. Es gebe unterschiedliche Lebensverhältnisse in Deutschland: „In Bundesländern im Osten wird wenig vererbt, in dagegen mehr. Wenn Bayern sich hier einen schlanken Fuß machen will, dann halte ich das für unsolidarisch.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Matthias Miersch am 13.01.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Matthias Miersch reagiert mit Unverständnis auf die Kritik der Union an den Erbschaftsteuer-Plänen der SPD.
  • Er bezeichnet den Vorschlag zur Regionalisierung von Markus Söder als unsolidarisch.
  • Miersch betont, dass 85 Prozent der Unternehmen von der Erbschaftssteuer befreit wären und die Steuerschuld über 20 Jahre abgezahlt werden kann.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtig für die Diskussion um Erbschaftsteuer und faire Verteilung.
  • Betont die Notwendigkeit von solidarischen Regelungen in Deutschland.

Wer ist betroffen?

  • 85 Prozent der Unternehmen in Deutschland
  • Erben
  • Bürger in Bundesländern im Osten

Zahlen/Fakten?

  • 85 Prozent der Unternehmen in Deutschland wären von der Erbschaftssteuer befreit
  • Erben können die Steuerschuld über 20 Jahre abbezahlen
  • Diskussion über Regionalisierung der Erbschaftssteuer als unsolidarisch bezeichnet

Wie geht’s weiter?

  • SPD plant Erbschaftsteuerreform
  • 85 % der Unternehmen sollen befreit werden
  • Erben können Steuerschuld über 20 Jahre abbezahlen
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