Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Hessens Maßnahmen gegen heimliche Fotografie
Wiesbaden () – Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat im Bundesrat eine deutliche Verschärfung der Strafen für sogenannte Spanner gefordert. Das teilte die Staatskanzlei in Wiesbaden mit.
Rhein kritisierte, es sei inakzeptabel, dass sich Frauen etwa beim Joggen im Park unwohl fühlen müssten, weil sie befürchteten, heimlich fotografiert oder gefilmt zu werden.
Wer sexuell motiviert und heimlich filme, verletze nicht nur die Privatsphäre, sondern erniedrige Frauen und greife ihre Würde an, sagte Rhein am Freitag in Berlin. Heimliche Bildaufnahmen seien ein gravierender Eingriff in die sexuelle Selbstbestimmung.
Der Staat müsse das Strafrecht an die Realität der digitalen Welt anpassen.
Hessen unterstützt deshalb eine Bundesratsinitiative, die die Bundesregierung auffordert, einen Gesetzentwurf vorzulegen. Dieser soll Frauen und Mädchen wirksamer vor heimlich oder gegen ihren Willen gefertigten Aufnahmen schützen und voyeuristische Aufnahmen in der Öffentlichkeit unter Strafe stellen.
Schutz müsse bereits beim unbefugten Herstellen der Aufnahmen beginnen, nicht erst bei deren Verbreitung, so Rhein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Boris Rhein am 06.03.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Boris Rhein fordert im Bundesrat strengere Strafen für Spanner.
- Frauen sollen besser vor heimlichen Aufnahmen geschützt werden.
- Hessen unterstützt eine Bundesratsinitiative zur Anpassung des Strafrechts.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Privatsphäre und Würde von Frauen
- Anpassung des Strafrechts an digitale Realitäten
- Förderung eines wirksamen rechtlichen Schutzes gegen voyeuristische Aufnahmen
Wer ist betroffen?
- Frauen
- Mädchen
- Personen, die heimlich fotografiert oder gefilmt werden
Zahlen/Fakten?
- Hessen fordert Verschärfung der Strafen für Spanner
- Heimliche Aufnahmen verletzen Privatsphäre und Würde von Frauen
- Bundesratsinitiative zur besseren rechtlichen Absicherung von Frauen und Mädchen
Wie geht’s weiter?
- Unterstützung einer Bundesratsinitiative zur Verschärfung der Strafen gegen Spanner
- Aufforderung an die Bundesregierung, einen Gesetzentwurf vorzulegen
- Schutz für Frauen und Mädchen vor heimlichen Aufnahmen und voyeuristischen Handlungen
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