Politik: Photovoltaik-Ausbau in Hamburg
Hamburg () – Der Photovoltaik-Ausbau auf öffentlichen Gebäuden in Hamburg hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie die Umweltbehörde am Donnerstag mitteilte, stieg die installierte Gesamtleistung im vergangenen Jahr um fast 50 Prozent auf 11.153 Kilowattpeak.
Insgesamt sind nun 286 Anlagen auf städtischen Dächern in Betrieb, 48 davon wurden 2025 neu errichtet.
Besonders auffällig war der Leistungszubau: Mit 3.680 Kilowattpeak installierter Leistung liegt das Plus 20 Prozent über dem Vorjahreswert. Diese Strommenge reicht nach Angaben des Senats aus, um den Jahresbedarf von rund 3.700 Haushalten zu decken oder mit einem Elektroauto mehr als 1.800 Erdumrundungen zu absolvieren.
Senatorin Katharina Fegebank (Grüne) sprach von einem Turbo beim Ausbau: „Solarstrom ist nicht nur klimafreundlich, sondern trägt zu unserer Versorgungssicherheit bei und ist wirtschaftlich langfristig ein absoluter Gewinn.“
Ein wesentlicher Treiber des Zubaus waren Projekte auf Schuldächern. Allein die HEnW KommunalEnergie GmbH errichtete 35 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2.828 Kilowattpeak.
Das Congress Center Hamburg bekam eine eigene Photovoltaikanlage mit 393 Kilowattpeak, die aber nicht in die kommunale Statistik einging. Die Behörde sieht in der Eigenstromnutzung an Schulen einen zentralen Erfolgsfaktor für den weiteren Ausbau.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Solarzellen auf Hausdach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die installierte Photovoltaik-Gesamtleistung auf öffentlichen Gebäuden in Hamburg stieg im vergangenen Jahr um fast 50 Prozent auf 11.153 Kilowattpeak
- In Betrieb sind nun 286 Anlagen auf städtischen Dächern, davon 48 neu errichtet 2025
- Der Leistungszubau lag bei 3.680 Kilowattpeak, die besonders durch Projekte auf Schuldächern vorangetrieben wurden
Warum ist das wichtig?
- Höherer Photovoltaik-Zubau auf öffentlichen Gebäuden in Hamburg erhöht die erzeugte Solarstrommenge und hilft, den Energiebedarf vieler Haushalte zu decken
- Solarstrom stärkt die Versorgungssicherheit und ist langfristig wirtschaftlich vorteilhaft
- Eigenstromnutzung an Schulen gilt als zentraler Erfolgsfaktor und treibt den weiteren Ausbau voran
Wer ist betroffen?
- Öffentliche Gebäude in Hamburg mit Photovoltaikanlagen, insbesondere städtische Dächer
- Betreiber von Anlagen wie die HEnW KommunalEnergie GmbH (35 neue Anlagen)
- Schulen in Hamburg als Fokus für die Eigenstromnutzung
Zahlen/Fakten?
- installierte Gesamtleistung: 11.153 Kilowattpeak; Ausbau im vergangenen Jahr: fast 50 Prozent
- Anzahl Anlagen auf städtischen Dächern: 286; davon 2025 neu errichtet: 48
- Leistungszubau: 3.680 Kilowattpeak; Plus 20 Prozent; Jahresbedarf von rund 3.700 Haushalten bzw. mehr als 1.800 Erdumrundungen mit Elektroauto
Wie geht’s weiter?
- In Hamburg soll der Photovoltaik-Ausbau auf öffentlichen Gebäuden weiter vorangetrieben werden, mit besonderem Fokus auf Eigenstromnutzung an Schulen
- 2025 wurden bereits 48 neue Anlagen auf städtischen Dächern errichtet und weitere Zubauprojekte auf Schuldächern gelten als zentraler Erfolgsfaktor
- Die Umweltbehörde bewertet den Ausbau als Turbo, um Versorgungssicherheit und Klimaschutz langfristig wirtschaftlich zu stärken
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