Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Rückgang der Straßensozialarbeiter in Hamburg
Hamburg () – In Hamburg sind seit Jahresbeginn fast vier Stellen für Straßensozialarbeiter weggefallen. Das teilte die Linksfraktion in der Bürgerschaft unter Berufung auf eine Senatsantwort mit.
Hintergrund ist eine Neukonzeptionierung der aufsuchenden Hilfe für obdachlose Menschen.
Die sozialpolitische Sprecherin der Linken, Olga Fritzsche, kritisierte den Schritt scharf. „Vor dem Hintergrund, dass in diesem Winter bereits 18 obdachlose Menschen gestorben sind, ist diese Entscheidung nicht nur unverständlich, sondern völlig verantwortungslos“, sagte sie.
Die bestehenden Strukturen seien zum Stichtag gekappt worden, ohne dass die angekündigten neuen Stellen bereits besetzt seien.
Fritzsche forderte den Senat auf, umgehend sicherzustellen, dass die Straßensozialarbeit ohne weitere Brüche gewährleistet wird. Für viele Betroffene sei dies der erste und oft einzige Kontakt zum Hilfesystem.
Die Linksfraktion verwies zudem darauf, dass sich auf die neu ausgeschriebene Sozialarbeit für drei Bezirke nur zwei Träger beworben hätten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Prekariat (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- In Hamburg sind seit Jahresbeginn fast vier Stellen für Straßensozialarbeiter weggefallen.
- Die Entscheidung ist unter Kritik geraten, da bereits 18 obdachlose Menschen in diesem Winter gestorben sind.
- Es haben sich nur zwei Träger auf die neu ausgeschriebene Sozialarbeit für drei Bezirke beworben.
Warum ist das wichtig?
- Wegfall von Stellen für Straßensozialarbeiter gefährdet die Unterstützung obdachloser Menschen.
- Kritische Situation durch bereits verstorbene obdachlose Personen erfordert dringende Maßnahmen.
- Mangelnde Bewerbungen auf neu ausgeschriebene Stellen weist auf Schwierigkeiten im Hilfesystem hin.
Wer ist betroffen?
- obdachlose Menschen
- Straßensozialarbeiter
- Senat
Zahlen/Fakten?
- fast vier Stellen für Straßensozialarbeiter weggefallen
- 18 obdachlose Menschen sind in diesem Winter bereits gestorben
- nur zwei Träger haben sich auf die neu ausgeschriebene Sozialarbeit beworben
Wie geht’s weiter?
- Senat auffordern, Straßensozialarbeit sofort zu sichern
- Sicherstellung der Besetzung neuer Stellen
- Reaktion auf geringe Bewerberanzahl für Sozialarbeit in Bezirken
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