Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Hamburgs steigende Nachfrage nach Wärmepumpen
Hamburg () – Die Zahl der neu angemeldeten Wärmepumpen in Hamburg ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Von September bis November dieses Jahres wurden über 500 neue Wärmepumpen bei den Hamburger Energienetzen angemeldet, mehr als doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Das geht aus Zahlen hervor, die die klimapolitische Sprecherin der Grünen Fraktion, Rosa Domm, und ihre Kollegin Melanie Nerlich mit, durch eine Kleine Anfrage an den Senat erhoben haben.
Insgesamt seien derzeit etwa 7.800 Wärmepumpen bei den Netzbetreibern registriert, wobei die tatsächliche Zahl vermutlich höher liege. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit für einen Antrag liege bei elf Tagen.
Parallel nehme auch die Nachfrage nach öffentlicher Förderung zu: Im dritten Quartal seien 303 Anträge bewilligt worden, nach 168 im ersten Quartal. Das bewilligte Fördervolumen der Hamburgischen Investitions- und Förderbank belief sich von Januar bis September auf rund 7,9 Millionen Euro.
Domm wertete die Entwicklung als Beleg für eine erfolgreiche und soziale Wärmewende.
„In Hamburg unterstützen wir die Menschen aktiv beim Umstieg auf klimafreundliches und günstiges Heizen in ihrem Zuhause“, sagte sie. Besonders in Stadtvierteln ohne Fernwärmeanschluss biete die Wärmepumpe eine nachhaltige Alternative.
Zusätzlich zur finanziellen Förderung stehe die kostenlose Energieberatung durch die Hamburger Energielotsen zur Verfügung, die in den letzten sechs Monaten mehrere tausend Beratungen durchgeführt hätten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wärmepumpe (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl neuer Wärmepumpen in Hamburg über 500 im Zeitraum September bis November, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr.
- Aktuell etwa 7.800 Wärmepumpen registriert, tatsächliche Zahl wahrscheinlich höher.
- Anstieg der Anträge für öffentliche Förderung, 303 bewilligte Anträge im dritten Quartal.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der neu angemeldeten Wärmepumpen fördert klimafreundliches Heizen.
- Zunahme der öffentlichen Förderung zeigt gestiegenes Interesse an nachhaltigen Lösungen.
- Verbesserung der Energieberatung unterstützt Bürger beim Umstieg auf umweltfreundliche Technologien.
Wer ist betroffen?
- Bewohnerinnen und Bewohner in Hamburg
- Nutzer von Wärmepumpen
- Antragsteller für öffentliche Förderungen
Zahlen/Fakten?
- Über 500 neue Wärmepumpen angemeldet (Sep-Nov 2023)
- 7.800 Wärmepumpen bei Netzbetreibern registriert
- Bewilligtes Fördervolumen von 7,9 Millionen Euro (Jan-Sep 2023)
Wie geht’s weiter?
- Weiter steigende Nachfrage nach Wärmepumpen zu erwarten
- Erhöhte Antragsbewilligungen für öffentliche Förderungen
- Fortsetzung der kostenlosen Energieberatung durch Hamburger Energielotsen
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