Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wissenschaftspolitik in Hamburg im Fokus
Hamburg () – Die CDU-Bürgerschaftsfraktion in Hamburg hat schwere Vorwürfe gegen die Wissenschaftspolitik des Stadtstaates erhoben. Die wissenschaftspolitische Sprecherin Anna von Treuenfels-Frowein teilte am Donnerstag mit, der Hochschulstandort Hamburg kämpfe mit haarsträubenden Entwicklungen, während von politischer Führung und konstruktiver Problemlösung nichts mehr zu sehen sei.
Konkret kritisiert die CDU-Politikerin einen öffentlichen Konflikt zwischen Wissenschaftsbehörde und Universitätspräsidium über die Ausbildungsleistung der Universität Hamburg.
Die Senatorin habe die Universität beschuldigt, sich nicht an Absprachen gehalten und ihre Kapazitätsgrenzen überschritten zu haben, was die finanzielle Lage belaste. Das Universitätspräsidium habe dies prompt widersprochen, was auf einen gravierenden Vertrauensverlust hindeute.
Weitere Kritikpunkte sind laut von Treuenfels-Frowein eine zu geringe Hochschulfinanzierung sowie Berichte über regelmäßige Vorträge mit antisemitischem Tenor in Universitätsräumen, die bis heute folgenlos blieben.
Die CDU-Sprecherin forderte die Wissenschaftssenatorin auf, sich ihrer Verantwortung endlich zu stellen und für eine gesicherte Finanzierung zu sorgen. Investitionen in Wissenschaft und Forschung seien Grundlagen für den zukünftigen Wohlstand.
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