Linke kritisiert Kürzungen für Berliner Hochschulen trotz Rekordhaushalt

11. Februar 2026
1 min Lesezeit

Linke kritisiert Kürzungen für Berliner Hochschulen trotz Rekordhaushalt

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Bildungspolitik in Berlin: Kontroversen um Hochschulverträge

() – Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat die Unterzeichnung der neuen Hochschulverträge zwischen dem Land und den Universitäten scharf kritisiert. Der wissenschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Tobias Schulze, teilte am Mittwoch mit, dass damit trotz eines Rekordhaushalts für die Jahre 2026 und 2027 massive Kürzungen besiegelt würden, die an die Grundsubstanz der Hochschulen gingen.

Infolge der Kürzungen stünden an den Hochschulen mittlerweile ganze Studiengänge zur Disposition, wodurch künftig deutlich weniger Studierende ausgebildet werden könnten.

Dies werde sich negativ auf die Berliner Wirtschaft auswirken, die bereits jetzt händeringend Fachkräfte suche. Schulze warnte, die heutigen Kürzungen seien die Mindereinnahmen bei den Steuern von morgen und verschärften die Haushaltskrise mittelfristig weiter.

Die Linksfraktion sieht die Kürzungen nicht als alternativlos an und wirft dem Senat vor, mit dem Doppelhaushalt falsche Prioritäten gesetzt zu haben.

Zudem hätten die Hochschulen nach einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Abgeordnetenhauses gute Chancen gehabt, gegen die Nichteinhaltung früherer Verträge gerichtlich vorzugehen, verzichteten mit der Unterzeichnung der neuen Verträge aber auf diesen Weg.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tobias Schulze (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus kritisiert die neuen Hochschulverträge scharf.
  • Massive Kürzungen gefährden Studiengänge und die Ausbildung von Studierenden.
  • Senat wird falsche Prioritäten bei der Haushaltsplanung vorgeworfen.

Warum ist das wichtig?

  • Massive Kürzungen gefährden die Substanz der Hochschulen.
  • Weniger ausgebildete Studierende könnten die Fachkräftesituation in Berlin verschärfen.
  • Falsche Prioritäten des Senats könnten langfristige Haushaltsprobleme verursachen.

Wer ist betroffen?

  • Studierende
  • Hochschulen
  • Berliner Wirtschaft

Zahlen/Fakten?

  • Rekordhaushalt 2026 und 2027
  • Massive Kürzungen an Hochschulen
  • Weniger ausgebildete Studierende, negative Auswirkungen auf die Berliner Wirtschaft

Wie geht’s weiter?

  • Die Linksfraktion plant, sich weiterhin gegen die Kürzungen in den Hochschulverträgen zu wehren.
  • Mögliche rechtliche Schritte der Hochschulen gegen die Nichteinhaltung früherer Verträge werden thematisiert.
  • Die Fraktion wird die Auswirkungen der Kürzungen auf die Ausbildung und die Berliner Wirtschaft beobachten.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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